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Tanzend dem Thema Krebs nähern - zu Beginn schwingen die Teilnehmer das Tanzbein
01.06.2016

Lebendig, tiefgründig und bewegend

Reden, zuhören, lachen, positives Denken – all das machten die Teilnehmer der Veranstaltung „Diagnose Krebs: Wege (zurück) ins Leben –Wege in die Zukunft!“, zu der das Institut Psychosoziale Medizin am Elisabeth-Krankenhaus Essen gemeinsam mit Wiese e.V., Selbsthilfeberatung Essen und einigen Selbsthilfegruppen eingeladen hatte.

Die Diagnose Krebs bringt das Leben erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen erheblich ins Wanken, hieß es in der Einladung. Dieser waren rund 40 Frauen und Männer, Erkrankte sowie Angehörige, gefolgt. „Es war ein toller Nachmittag, sehr vielfältig, mit unterschiedlichen Impulsen und sehr lebendig “, freut sich Dr. Rainer Paust, Leiter des Institutes für Psychosoziale Medizin.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Miteinander, das Gespräch, der Austausch
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Miteinander, das Gespräch, der Austausch

Gemeinsam: Selbsthilfe und Profis

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Miteinander, das Gespräch, der Austausch. Dieser Charakter sei bei den Teilnehmern gut angekommen, so Paust. „Zum einen gab es die Möglichkeit, dass Betroffene miteinander ins Gespräch kamen, aber auch Betroffene und Profis kamen in den Austausch, lernten einander kennen und lernten voneinander“, erläutert Dr. Rainer Paust, der als Psychoonkologe viele Patienten im Elisabeth-Krankenhaus begleitet.

Hoffnungen und Befürchtungen finden hier auch Platz
Hoffnungen und Befürchtungen finden hier auch Platz

Darüber hinaus bot der Nachmittag im Hörsaalzentrum des Elisabeth-Krankenhauses den Teilnehmern eine gute Gelegenheit, andere Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen und deren Akteure besser kennenzulernen. An der Planung und Durchführung der Veranstaltung waren neben dem Institut für Psychosoziale Medizin und Wiese e.V., die Frauenselbstshilfe nach Krebs, Gut Drauf – Sport und Krebs, Deutsche ilco, Krebsberatung für Betroffene und Angehörige sowie der Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs e.V. beteiligt. Im Dialog lernten die anwesenden Frauen und Männer verschiedene Bewältigungsstrategien im Umgang mit einer Krebserkrankung sowie hilfreiche Methoden aus den Bereichen Sport und Bewegung, Kreativität und Soziale Unterstützung kennen.