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Biologisch gesehen ist eine Geburt der Ausstoß des Kindes aus der Gebärmutter und damit der Übergang vom Fötus zum Säugling. Auch wenn Geburten überwiegend im Krankenhaus stattfinden, handelt es sich dabei nicht um ein medizinisches Problem, sondern um einen völlig natürlichen Vorgang, der allerdings im Hinblick auf mögliche Komplikationen von der medizinischen Geburtshilfe begleitet werden sollte.

Die Geburt wird durch regelmäßige Wehen im Abstand von 3 bis 6 Minuten eröffnet. Diese Muskelkontraktionen sorgen dafür, dass sich der Muttermund öffnet, das Kind in die richtige Position und letztlich durch den Geburtskanal geschoben wird. Während die Eröffnungsphase etwa 8 bis 12 Stunden dauert, erstreckt sich die sog. Austreibungsphase über maximal zwei Stunden, kann aber auch weit schneller vorüber sein.

Ist das Kind geboren, folgt innerhalb der nächsten halben Stunde die Plazenta (Mutterkuchen) als sogenannte Nachgeburt, da diese nun in der Gebärmutter nicht mehr benötigt wird. Bei einer erneuten Schwangerschaft wird eine neue Plazenta gebildet.

 

Wissenswertes

  • Alles über die vielfältigen Angebote der Geburtshilfe erfahren werdende Mütter und Väter in den Sprechstunden der Hebammen und Geburtshelfer.
  • Im Elisabeth-Krankenhaus der Contilia-Gruppe kommen jährlich etwa 2.000 Babys zur Welt.
  • Bereits deutlich vor dem eigentlichen Geburtsvorgang können unregelmäßig Wehen auftreten.
ICD Codes

O80 - O82 Entbindung
O84 Mehrlingsgeburt
O84.0 Mehrlingsgeburt, Spontangeburt aller Kinder
O84.1 Mehrlingsgeburt, Geburt aller Kinder durch Vakuum- oder Zangenextraktion
O84.2 Mehrlingsgeburt, Geburt aller Kinder durch Schnittentbindung
O84.8 Sonstige Mehrlingsgeburt
O84.9 Mehrlingsgeburt, Art der Geburt nicht näher bezeichnet

Synonyme

Entbindung
Niederkunft
Partus

Einrichtungen der Contilia Gruppe zum Thema

Diagnosen

  • Erwachsene
  • Kind
  • Säugling