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Aufgrund erster Symptome (Husten, Auswurf, Fieber, Schüttelfrost, Brustschmerzen, erhöhter Puls, Atemnot) kann eine Lungenentzündung durch Abhorchen mit dem Stethoskop, Röntgenaufnahme der Lunge und Blutuntersuchungen diagnostiziert werden.
Eine typische, zufällig erworbene Lungenentzündung heilt bei entsprechender Behandlung normalerweise gut.  Kommt die Lungenentzündung hingegen zu einer bereits vorhandenen Erkrankung oder trifft sie einen bereits geschwächte Patienten, ist die Prognose deutlich ungünstiger und eine intensive Betreuung im Krankenhaus ist unerlässlich.

Therapie
Sind Bakterien Ursache der Lungenentzündung, erfolgt eine Behandlung mit Antibiotika. Entsprechend werden bei einer durch Pilze hervorgerufenen Infektion Antimykotika, bei einer Viren-Infektion Virostatika verabreicht. Weitere Medikamente gegen Begleiterscheinungen der Lungenentzündung können hinzukommen.

Prophylaxe
Älteren Menschen werden Impfungen empfohlen.
Grundsätzlich sollte die Lunge vor Staub- und Giftpartikeln geschützt werden.

Wissenswertes
Auch das Einatmen giftiger Stoffe kann eine Lungenentzündung verursachen, etwa wenn beim "Feuerspucken" Dämpfe oder Staubpartikel eingeatmet werden.

ICD Codes

J13 Pneumonie durch Streptococcus pneumoniae
J14 Pneumonie durch Haemophilus influenzae
J15 Pneumonie durch Bakterien, anderenorts nicht klassifiziert
J16 Pneumonie durch sonstige Infektionserreger, anderenorts nicht klassifiziert
J17 Pneumonie bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
J18 Pneumonie, Erreger nicht näher bezeichnet

Synonyme

Pneumonie

Diagnosen

  • Erwachsene
  • Kind
  • Säugling