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Durch Kabinettsorder vom 27.9.1841 wurde die St. Elisabeth-Stiftung Essen als eigene Rechtspersönlichkeit errichtet. Für karitative und mildtätige Aufgaben erhielt sie das aus dem aufgehobenen Kapuzinerkloster und den Beginenkonventen „Beim Turm“, „Zwölfling und „Im Neuen Hagen“ stammende Vermögen.

Ihr Zweck ist es auch heute noch, neben der Fürsorge für hilfsbedürftige Personengruppen finanzielle Mittel zu beschaffen für das Elisabeth-Krankenhaus Essen sowie für Einrichtungen der Jugendhilfe, wie z.B. Kindergärten, Einrichtungen der Berufsbildung in Kranken- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege sowie Einrichtungen der ambulante Krankenpflege und der Altenpflege.

Sie ist eine rechtsfähige, kirchliche Stiftung privaten Rechts und unterliegt der Stiftungsordnung für das Bistum Essen. Als Gesellschafterin hält sie gemeinsam mit der Stiftung St. Marien-Hospital zu Mülheim an der Ruhr und der Kosmas und Damian GmbH Anteile an der Contilia GmbH.

Der Verwaltungsrat, der aus mindestens sieben und maximal 13 Mitgliedern besteht und für vier Jahre gewählt wird, trägt in seiner Gesamtheit die Verantwortung für die Stiftung.

Die St. Elisabeth Stiftung Essen gehört zu drei Gründungsmitgliedern, die im Jahr 2006 die Contilia GmbH gegründet haben. Sie hält 66,67 % an der Contilia GmbH.

Verwaltungsrat

Dr. Ing. Burckhard Bergmann
vormals Vorsitzender des Vorstandes 
E.ON Ruhrgas AG

Henning R. Deters
Vorsitzender des Vorstands der Gelsenwasser AG

Dr. Werner Müller
Vorsitzender des Vorstandes
 der RAG-Stiftung

Ludger Schepers
Weihbischof des Bistums Essen

Prof. Helmut Schulte
vormals Geschäftsführer agiplan GmbH

Dr. Thomas Stauder
Unternehmer / Geschäftsführer Privatbrauerei Jacob Stauder GmbH & Co. KG

Schwester M. Diethilde Bövingloh
Generaloberin Barmherzige Schwestern von der hl. Elisabeth zu Essen

Hauptgeschäftsführer

  • Heinz D. Diste

    Heinz D. Diste

    St. Elisabeth-Stiftung e.V.
    Geschäftsführung
    Hauptgeschäftsführer
    Huttropstr. 58
    45138 Essen
    Fon +49 201 65056 1301
    Fax +49 201 65056 1999
Barmherzige Schwestern von der hl. Elisabeth

Die Barmherzigen Schwestern von der hl. Elisabeth, kurz Elisabeth-Schwestern , sind eine Kongregation bischöflichen Rechts, die 1843 von Clara Kopp in Essen durch Umbildung von Beginenkonventen zu einer franziskanischen Drittordenskongregation gegründet wurde. Die Schwestern sind in pflegerischen, pastoralen und sozial–caritativen Bereichen tätig. Das Mutterhaus befindet sich in Essen.

Die Kongregation der Elisabeth-Schwestern ging aus den drei Beginenkonventen – im Zwölfling, im Turm und im Dunkhaus – hervor, die noch im 19. Jahrhundert in der Stadt Essen existierten. Diese Beginenkonvente waren Vereinigungen frommer Frauen, die sich caritativen und sozialen Werken widmeten. Ihr Ursprung reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.

1838 wurden die Konvente Im Zwölfling und Im Turm zusammengelegt. 1840 wählten die Konventualinnen Clara Kopp zu ihrer neuen Oberin. Sie wirkte als Krankenpflegerin in der Stadt Essen. Ihr Ziel war, ein Krankenhaus zu gründen und ein klösterliches Leben zu führen. Am 18. August 1843 erhielt Clara Kopp von den kirchlichen und staatlichen Behörden die Genehmigung, eine Ordensgemeinschaft zu gründen und ein Krankenhaus zu führen.

Erstes Mutterhaus und Krankenhaus wurde das leerstehende und halb verfallene Kapuzinerkloster in der Kapuzinergasse. Als Regel wählte Clara Kopp die Regel der Dritten Orden des hl. Franz von Assisi, und als Patronin die hl. Elisabeth von Thüringen.

Quelle: Orden online.


Besuchen Sie auch die Website der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwerstern von der hl. Elisabeth.