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Kurz berichtet - bis 2010

20.12.2010

Nicht immer kommt der Weihnachtsmann in Rot. Manchmal trägt er auch einen dunklen Mantel, erscheint schon vor dem 24. Dezember und verbreitet durch seine Geschenke trotzdem viel Freude und Dankbarkeit - wie zum Beispiel Carsten Wolansky von der Firma Axilone.

Nicht immer kommt der Weihnachtsmann in Rot. Manchmal trägt er auch einen dunklen Mantel, erscheint schon vor dem 24. Dezember und verbreitet durch seine Geschenke trotzdem viel Freude und Dankbarkeit. Wie schon im Vorjahr durften sich die Kängurus, die ambulante Kinderkrankenpflege der Contilia, über einen Scheck der Firma Axilone Germany GmbH in Höhe von 3.000 € zu Gunsten der von ihnen betreuten Kinder freuen.

Persönlicher Überbringer der frohen Botschaft war Carsten Wolansky, Prokurist des in Wiehl beheimateten Unternehmens. Für Känguru-Leiterin Maresi Spee ein willkommenes Geschenk, konnte man doch Dank solcher Spenden in diesem Jahr erstmals eines der schwer kranken Känguru-Kinder in einen Dänemark-Urlaub schicken.


28.09.2010

Mit fünf Pflegerinnen und Geldspenden konnten „Die Kängurus“ einen Traum erfüllen: Im 24-Stundendienst sorgte das Team des ambulanten Kinderkrankenpflegedienstes der Contilia Gruppe dafür, dass ein mehrfach schwerstbehinderter fünfjähriger Junge zusammen mit seiner Familie zwei Wochen Urlaub im dänischen Rømø machen konnte. Darüber berichtete die NRZ.

NRZ, Essen , 21.09.2010, von Anne Wohland:

Pflegerinnen machen Urlaub möglich

Essen. Zwei Wochen Dänemark: Kinderpflegerinnen des Elisabeth-Krankenhauses haben einem schwerstbehindertem Jungen einen Familienurlaub ermöglicht. Alle haben freiwillig gearbeitet.

Die Haare flattern im Wind. Jens (Name geändert) ist ganz ruhig, lässt den Blick wandern. Der Fünfjährige stöhnt nicht, hustet nicht. Diesmal nicht. Der schwerst mehrfachbehinderte Junge ist erstmals in seinem Leben ein echter Pirat. Auf einer großen Schiffschaukel im dänischen Legoland schwingt er sich mit den Kinderkrankenschwestern Conni und Sandra in die Luft.

Seit etwa einer Woche sind sie wieder in Essen, im Gepäck hatten sie eine bleibende Erinnerung: Mit strahlenden Augen berichten sie von ihrem Dänemarkdienst. Mit fünf Pflegerinnen und Geldspenden sorgte der ambulante Kinderpflegedienst „Kängurus“ des Elisabeth-Krankenhauses im 24-Stundendienst dafür, dass Jens mit seiner Familie zwei Wochen Urlaub im dänischen Rømø machen konnte.

Alle haben sich freiwillig gemeldet

„Auf der Schiffschaukel hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass es ihm Spaß machte“, sagt Schwester Sandra. Das ist viel. Sprechen kann der Fünfjährige nicht. Laufen, sitzen oder stehen auch nicht. In seinem Rollstuhl muss Jens festgeschnallt werden. Seit zwei Jahren ist das so, seit er nach einem Unfall geistig und körperlich behindert ist. Aufs Karussell passt aber kein Rolli. „Wir setzten ihn zwischen uns. Je eins seiner Beine lag über einem unserer Oberschenkel. Das hat gut geklappt“, sagt Schwester Conni. So gut, dass die drei noch eine Runde schaukelten.

„Für das Kind war es super, es hat gut mitgemacht. Eben wie ein normaler Fünfjähriger“, sagt Sandra. Zwar arbeitet die 33-Jährige seit neun Jahren als Kinderkrankenpflegerin, doch so eine Dienstzeit hatte sie nie. Genau wie die vier anderen Schwestern: Conni, Christiane, Nina und Sahra. Sie alle machten den Dänemarkdienst erst möglich, weil sie sich freiwillig meldeten. Hinzu kamen Spenden der australischen Textilmarke Roadsign und des Verpackungsspezialisten Axilone, gedacht für Sonderprojekte der Kängurus. So wie der Urlaub. Krankenkassenleistungen gibt es dafür nicht.

Sauerstoff musste geliefert werden

Für den Inselurlaub waren zig Boxen mit medizinischem Material nötig: Nahrung, die man per Magensonde verabreicht, Pampers, ein Stehtrainer, der Rolli und Sauerstoff. Bei Jens zu Hause steht ein 60-Liter-Sauerstofftank, damit er im Notfall beatmet werden kann. Im Handgepäck nimmt man den aber nicht mit. Die Flasche wurde ins Ferienhaus geliefert. „Wir haben uns echt Gedanken gemacht, aber das kam alles vor der Anreise an“, sagt Schwester Christiane, die in Wechselschicht mit Sandra die erste Pflegewoche organisierte.

„Das Zimmer war wie eine Abstellkammer. Mit den Medizingeräten war das nicht einfach“, erinnert sich Schwester Christiane. Eine Portion Akrobatik gehörte dazu, zumindest für kleine Pflegerinnen. „Fürs Waschen, Cremen und Versorgen brauchten Sandra und ich einen Hocker“, sagt die 48-Jährige. Statt im verstellbaren Pflegebett lag Jens oben im Hochbett.

„Wir alle würden Kindern so einen Urlaub ermöglichen. Aber dafür muss man eigene Bedürfnisse zurückstecken“, sagt Sandra. Zu fünft arbeiteten die Kängurus, wo normalerweise ein zehnköpfiges festes Team rotiert. Auch die Freizeit kam zu kurz. „Wenn man vom Dienst kam und frustriert oder wütend war, weil das Kind nicht schlafen konnte und gekrampft hatte, wurde man die Gedanken nie richtig los“, erklärt Nina, die die Nachtdienste der zweiten Woche schulterte. Familie und Freunde waren zum Reden zu weit weg. Die anderen Pflegerinnen sah man selten, erst in der zweiten Woche waren sie zu dritt vor Ort. Die Insel war schnell erkundet. Zu viele Stunden saß man alleine im Hotelzimmer, nahe der Ferienwohnung gelegen, und wartete auf seinen Dienst.

Hilfe für Zuhause

„Es war psychisch viel anstrengender als hier, weil man so nah in der Familie arbeitete“, findet Schwester Christiane. Sonst pflegen die Kängurus Jens im Kindergarten und zu Hause. Sie entlasten die Eltern, die mit dieser Unterstützung berufstätig sein können. In Dänemark waren die Pflegerinnen erstmals 24 Stunden Teil der Familie. Doch was zählt, ist der Ausflug zum Strand, die Reise aufs 40 Bootsminuten entfernte Sylt, wenige Sonnenstrahlen an einem Regentag. Vor allem Legoland bleibt in Erinnerung – wenn’s nach den Kängurus geht, wird Jens bald wieder ein Schiffschaukelpirat.

Die ambulante Kinderkrankenpflege „Die Kängurus“ des Elisabeth-Krankenhauses pflegt seit 2007 erkrankte Kinder zuhause, aber auch in der Schule oder im Kindergarten. Derzeit betreuen 28 Pfleger pro Monat gut 170 Kinder, die zu früh geboren wurden, chronisch oder akut erkrankt sind, eine Behinderung haben oder sich nach einer Operation erholen. Das Team fährt dabei auch bis nach Dorsten, Bottrop oder Hattingen. Einige Kinder werden rund um die Uhr betreut.

Diesen Artikel finden Sie auch im Online-Portal der WAZ-Mediengruppe auf "Der Westen"


20.09.2010:

Spenden macht Freude – vor allem, wenn es gut ankommt, so wie bei den „Kängurus“, der Ambulanten Kinderkrankenpflege der Contilia Gruppe. Diese erhielten zum wiederholten Mal vom Rotary Clubs Essen-Centennial einen Spendenscheck – dieses Mal über 2.700 Euro.

Die Summe war bei einem Golfturnier im vergangenen Juli zusammengetragen worden. Organisiert wurde es von Susanne Schäfer, Pastpräsidentin der Rotarier und Mitglied des Golfclubs Velbert-Gut Kuhlendahl, zusammen mit Thomas Tasch, amtierender Rotary-Präsident und Geschäftsführer von BodyGuard! Zentrum für PräventionsMedizin. Mit dieser wie auch anderen Spenden bietet das „Känguru“-Team für die kranken Kinder Ausflüge oder Ferienfreizeiten an, die ansonsten aus finanziellen Gründen nicht möglich wären.


06.04.2010

Am 20. und 21. März 2010 führte die Sternenlicht Revue auf Initiative des Rotary Club Essen Centennial im Jugendzentrum Essen die "Nacht der Weltmeisterschaft der Lokomotiven" auf. Der Erlös der beiden Aufführungen geht an „Die Kängurus" - Ambulante Kinderkrankenpflege am Elisabeth-Krankenhaus.

Die Bühne im Essener Jugendzentrum verwandelte sich an den beiden Tagen in eine Rollschuhpiste, die jungen Darsteller schlüpften in die Rolle von Lokomotiven. Mit viel Schwung zeigte ein 30-köpfiges Ensemble von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 26 Jahren zwei Mal die Sternenlicht-Revue: Das Musical, das als „Starlight-Express“ seit Jahren in Bochum für ein ausverkauftes Haus sorgt.

Auch wenn nicht die „echten“ Stars, sondern engagierte Kinder und Jugendliche über die Rollschuhbahn sausten, war das Publikum begeistert. Die phantasievollen Kostüme und die gefühlvolle Musik beeindruckten auch die von den Kängurus betreuten Kinder, die an beiden Tagen die Aufführungen besuchen durften.

14.12.2009

Känguru-Chefin Maresi Spee freut sich über weitere 3.000 Euro, die in den Spendentopf der "Kängurus" flossen. Diese Summe spendete die Firma AXILONE Gemany GmbH - hier vertreten durch Carsten Wolansky -  für den guten Zweck und unterstützt damit Sonderprojekte der "Kängurus". Aus den Spendengelder werden beispielsweise Ausflüge und praktische Anschaffungen für kranke Kinder und deren Familien finanziert, die von der Ambulanten Kinderkrankenpflege betreut werden.


04.12.2009

Die South Australian Tourism Commission und die australische Textilmarke ROADSIGN australia versteigerten Kängurus  auf der eat’n STYLE im November 2009 für den guten Zweck. Der ersteigerte Gesamtbetrag von 20.000 Euro kommt der Ambulanten Kinderkrankenpflege zugute. „Die Kängurus“ wollen mit der Spende schwerkranken Kindern und ihren Familien ein wenig Erleichterung und Freude ins Alltagsleben bringen.

Kaengurus - Collage von der Charity 2009

Selbstverständlich gab es kein Kängurufleisch, aber ansonsten war es war ein Abend ganz im Zeichen des Kängurus. Im Rahmen der Foodmesse eat’n STYLE in Köln hatte die South Australian Tourism Commission am Freitag, 13. November 2009, gemeinsam mit der renommierten australischen Lifestylelabel ROADSIGN australia – vertreten durch die Firma Jansen Textil – zu einer Wohltätigkeits-Gala in die Kölner Messe eingeladen. Höhepunkt der Veranstaltung war die Versteigerung von sieben lebensgroßen Känguru-Plastiken, die von australischen Künstlern und Prominenten entworfen worden waren. Der ersteigerte Gesamtbetrag von 20.000 Euro kommt der Ambulanten Kinderkrankenpflege zugute. „Die Kängurus“ wollen damit schwerkranken Kindern und ihren Familien ein wenig Erleichterung und Freude ins Alltagsleben bringen. Geplant sind beispielsweise Ausflüge, Ferienfreizeiten oder notwendige und sinnvolle Anschaffungen für die Familien, die von den Kostenträgern nicht übernommen werden.

Prominente unterstützten Charity-Auktion für kranke Kinder

Kai Böcking, bekannter TV- und Radio-Moderator führte durch einen gelungenen Abend, der unter der Schirmherrschaft der südaustralischen Tourismusministerin Jane Lomax-Smith statt fand. Und zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Sport und Entertainment gaben der südaustralischen Gala in den Kölner Messehallen ein würdiges Ambiente. Sieben von ihnen, darunter Helmut Zerlett, York, Prinz zu Schaumburg-Lippe und Olympiasieger Nils Schumann, hatten die Patenschaft für die zu versteigernden Kängurus übernommen. Eine Stunde später und um einige Anekdoten bereichert (Helmut Zerlett wurde von seinen Freunden Skippy genannt) überreichten die Paten die Objekte der Begierde ihren neuen Besitzern persönlich. Für das leibliche Wohl sorgte Australiens bekannter Aborigine-Fernsehkoch Mark Olive, der die Gäste mit schmackhafter Outback-Küche überraschte. Ihm zur Seite standen Sascha Stemberg, Essener Spitzenkoch - und Tim Mälzer. Der war eigentlich „nur“ gekommen, um die gute Sache zu unterstützen, wurde von den kochenden Kollegen und den zu bekochenden Gästen dann aber doch erfolgreich zum Mitmachen animiert.

Kangaroo Island – das Wildlife-Paradies South Australias

Kängurus zu versteigern war einfach naheliegend: Schließlich liegt in South Australia mit Kangaroo Island die einzige „Känguru-Insel Australiens" - so erläuterte Angelika Wegner, Deutschland-Chefin der South Australian Tourism Commission, den Hintergrund der Veranstaltung, die der Tourismusverband gerne unterstützte. Die Marke ROADSIGN australia hat ihre Entstehung dem sozialen Engagement des Gründers Roger Carthew zu verdanken. Für Guido Koch, Geschäftsführer der Jansen Textil GmbH, und sein Team ist dies eine Verpflichtung und Selbstverständlichkeit zugleich. Die Firma spiegelt durch die Unterstützung der Essener Kängurus den ureigentlichen Ansatz der Marke ROADSIGN australia wider und lebt - wie auch in anderen Projekten - ihre soziale Verantwortung.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Websites von South Australia und ROADSIGN australia.


06.07.2009

Bei den "Kängurus" passt einfach alles: Für die Qualität und das Engagement des 30-köpfigen Teams der Ambulanten Kinderkrankenpflegeb gab es daher nicht nur ein dickes Lob, sondern auch ein Qualitätszertifikat, das NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann überreichte.

Bei den "Kängurus" passt einfach alles: Deshalb gab es für die Qualität und das Engagement  des Ambulanten Kinderkrankenpflegedienstes nicht nur ein dickes Lob, sondern auch das begehrte KTQ-Zertifikat, das NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zusammen mit KTQ-Geschäftsführerin Gesine Dannenmeier überreichte. Die Auszeichnung nahmen Känguru-Chefin Maresi Spee und Contilia-Geschäftsführer Dr. Dirk Albrecht entgegen.
 
KTQ - das bedeutet Kooperation für Transparenz und Qualität. Erstmals erhielt mit den "Kängurus" ein ambulanter Kinderkrankenpflegedienst diese Auszeichnung. Die Kängurus haben sich auf die Behandlung und Betreuung der jüngsten Patienten spezialisiert, damit selbst schwerkranke Kinder zuhause leben können. Und weil diese keine Erwachsenen im Kleinformat sind, setzt sich das 30-köpfige Team ausschließlich aus examinierten Kinderkrankenschwestern zusammen. Je nach Erkrankung oder Behinderung des Kindes - kümmern sie sich von einer Stunde täglich bis rund um die Uhr um die Kleinen und deren Eltern, auch außerhalb von Essen.
 
Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in der Rubrik "Qualitätsmanagement"".

Das KTQ - Zertifikat können sie hier als PDF-Datei herunterladen.