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Bipolaren Resektionstechnik

Als Resektion wird das Beschneiden von Gewebe bezeichnet (wörtlich: zurückschneiden). Dabei werden Teile eines Organs operativ entfernt (wohingegen die vollständige Entfernung Ektomie heißt).

Bipolar bedeutet, dass bei der Operation zwei Elektroden eingebracht werden, zwischen denen ein hochfrequenter Strom fließt, wodurch erkranktes Gewebe abgetragen wird. Im Gegensatz dazu fließt bei einer unipolaren Resektion Strom von der aktiven Operations-Elektrode (auch: elektronisches Skalpell genannt) zu einer großflächigen Neutralelektrode, die außen am Patienten angebracht wird.

Bei der neuen bipolaren Operationstechnik ist aufgrund der eingesetzten Spülflüssigkeit das Risiko für Komplikationen (TUR-Syndrom) noch geringer als bei dem monopolaren Verfahren.

Bei der transurethralen Resektion wird erkranktes Gewebe der Prostata oder Blase abgetragen. Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv durch die Harnröhre (Lateinisch: trans = hindurch, urethra = Harnröhre).

Einrichtungen der Contilia Gruppe zum Thema
Synonyme

TURis- Technik