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Die Computertomographie (CT) war als erstes spezielles Röntgenverfahren in der Lage, Schnittbilder von allen Regionen des Körpers zu erstellen. Mittlerweile hat sich diese Technologie rasant weiterentwickelt. Die neueste Generation dieser Geräte erstellt durch die gleichzeitige Datenakquisition in sechzehn Schichten innerhalb weniger Sekunden Bilder mit höchster Genauigkeit. Damit sind alle Organe – auch wenn sie sich wie das Herz und die Kranzgefäße bewegen – für die Computertomografie zugänglich.

Mittels Röntgenröhre und Blenden wird beim CT ein schmaler Röntgenstrahl erzeugt. Dieser durchdringt die ausgewählte Körperpartie und wird durch die verschiedenen Gewebearten wie Knochen, Muskel oder Fett unterschiedlich stark abgeschwächt. Gegenüber der Röntgenröhre befindet sich eine Vielzahl von Sensoren, die das Signal empfangen, elektronisch aufbereiten und an einen Computer zur Auswertung weiterleiten. Im Anschluss daran dreht sich die Röntgenröhre samt den empfangenden Sensoren geringfügig weiter um den Patienten, und der Vorgang wiederholt sich. So werden verschiedene Ansichten derselben Schicht erzeugt und im Computer zu einem Graustufenbild umgerechnet.

Das CT-Bild bietet gegenüber konventionellen Röntgenbildern bessere Kontrastabstufungen und ist somit übersichtlicher. Durch das Verabreichen von Kontrastmitteln kann dies sogar noch intensiviert werden. Ein weiterer Vorteil des CT ist, dass nur eine Schichtebene abgebildet wird, und das Bild nicht von anderen Schichten überlagert ist, wie es beim konventionellen Röntgenbild der Fall wäre.

Die Spiralcomputertomographie ist die Weiterentwicklung des CT. Größere Körperabschnitte können fortlaufend dargestellt werden, da sich die Röntgenröhre spiralförmig und kontinuierlich um den Patienten dreht. Der 16-Zeilen-Spiralcomputertomograph (Multislice-CT) kann heute beispielsweise innerhalb von 15 Sekunden Aufnahmen des gesamten Bauchraums liefern.