Bei der umgangssprachlich als Hirnstrommessung bezeichneten Elektroenzephalographie werden Aktivitäten der Gehirnnerven sichtbar gemacht. Ein Netz von Elektroden misst dabei auf der Kopfhaut die winzigen, im Bereich von wenigen Millionstel Volt liegenden Spannungsänderungen. Diese Änderungen werden je nach Häufigkeit (Frequenz) als Alpha-, Beta-, Gamma-, Theta- und Deltawellen beschrieben und lassen Rückschlüsse auf die Aktivitäten einzelner Gehirnregionen zu.
Besondere Bedeutung kommt dem Verfahren in der Behandlung von Epilepsie und Schlafstörungen zu, ferner bei der Überwachung von Narkose oder Koma.
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Synonyme
Hirnstrommessung
