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Die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie ist eine schonende und risikoarme Methode der Gebärmutterentfernung. Hierbei wird minimal-invasiv gearbeitet, d.h. mit der sog. Schlüsselloch-Chirurgie.

Die Gebärmutter besteht aus zwei Teilen: Dem Körper und dem Hals. Während der Körper in die Bauchhöhle ragt, sitzt der Hals im Beckenboden verankert. Die meisten Beschwerden haben ihre Ursache in Veränderungen des Gebärmutterkörpers, während der Hals gesund ist. Dennoch ist es in Deutschland über Jahrzehnte Tradition gewesen, die Gebärmutter stets vollständig zu entfernen. Bei der laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie wird der Gebärmutterhals nicht entfernt.

Die Operation erfolgt per Bauchspiegelung über kleine Röhrchen. Der Körper der Gebärmutter wird entfernt. Gesunde Organe wie Gebärmutterhals und Eierstöcke bleiben erhalten. Das umliegende Gewebe, wie die Harnblase, wird maximal geschont. Eine Durchtrennung der Beckenbodenstrukturen ist nicht erforderlich. Die Scheide muss nicht eröffnet werden, eine narbige Verkürzung der Scheide ist damit nicht zu erwarten.

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