Chirurgische Ambulanz und Ambulante Behandlung

Chirurgische Ambulanz

Neben der Behandlung akuter Notfälle, Arbeitsunfälle und Schulunfälle umfasst das Aufgabenspektrum der chirurgischen Ambulanz auch die vor- und nachstationäre Betreuung von Patienten sowie Anamneseerhebung, klinische Untersuchung und Behandlungsplanung stationär aufzunehmender Patienten.

Die chirurgische Ambulanz im Elisabeth-Krankenhaus ist Teil der Zentralen Notaufnahme (ZNA), in der sich Mitarbeiter interdisziplinär und interprofessionell um das Wohlergehen und die Genesung der Patienten kümmern. In den neu gestalteten Räumen werden die Patienten unter der ärztlichen Leitung von Dr. Gerd Claussen und seinem Team betreut.

Prästationäre Vorbereitung

Das Elisabeth-Krankenhaus bemüht sich, den stationären Aufenthalt für seine Patienten so kurz wie möglich zu gestalten. Dazu wird vor geplanten Eingriffen die Möglichkeit der prästationären Vorbereitung angeboten. Ähnlich wie bei einem ambulanten Eingriff wird ein bis drei Tage vor einer geplanten Operation ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Operateur und dem Narkosearzt geführt und evtl. noch erforderliche Untersuchungen durchgeführt. Danach braucht sich der Patient erst am OP-Tag morgens um 7:00 Uhr in der Klinik einzufinden.

Ambulante Behandlung

Die ambulante Chirurgie und die Tageschirurgie spielt auch im Elisabeth-Krankenhaus eine immer größere Rolle. In der chirurgischen Sprechstunde werden Patienten, die von ihrem Hausarzt oder einem Facharzt überwiesen wurden, untersucht und der geplante OP-Termin festgelegt.

Vor dem Eingriff kommt der Patient dann noch einmal in die Klinik, um ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Narkosearzt zu führen und evtl. noch erforderliche Untersuchungen durchführen zu lassen. Die Aufnahme erfolgt dann am Morgen der Operation, die Entlassung am gleichen Tag nach der Visite des Operateurs und des Kollegen der Anästhesie am Nachmittag. Die Nachbehandlung erfolgt entweder durch den einweisenden Arzt oder durch die chirurgische Klinik des Elisabeth-Krankenhauses.

Prinzipiell ambulant durchführbare diagnostische und therapeutische Eingriffe

Prinzipiell ambulant durchführbare diagnostische und therapeutische Eingriffe listen wir im Folgenden beispielhaft auf - ob sie auch so durchgeführt werden sollten, kann individuell im Gespräch zwischen dem Patienten und dem Operateur entschieden werden.

  • Abszesse (Vereiterungen)
  • Anlage und Entfernung eines Fixateur externe (äußere Fixationsvorrichtung Frakturen)
  • Arthroskopien (Spiegelung von Gelenken)
  • Atherome (Talgzysten)
  • Bursektomie (Schleimbeutelentfernung)
  • Carpaltunnelsyndrom (Handwurzelkanal-Verengung)
  • Dupuytren`sche Kontraktur (Beugekontraktur der Finger)
  • Diagnostische Laparoskopie (Bauchspiegelung)
  • Entfernung von Osteosynthesematerial
  • Fisteln
  • Ganglien (Überbeine)
  • Hämorrhoiden
  • Hallux valgus (Ballenzeh)
  • Hammerzehe
  • Hernien (Bauchwandbrüche)
  • Leistenhernien
  • Lipome (Unterhauttumore)
  • Lymphadenektomie (Probeentnahme von Lymphknoten)
  • Melanome (Hauttumore)
  • Narbenhernien
  • Nabelhernien
  • Narbenkorrekturen
  • Osteosynthesen an Hand, Fingern, Fuß und Zehen (Eingriffe bei Brüchen oder Fehlstellungen)
  • Phimose (Vorhautverengung)
  • Polypen
  • Port-Implantationen (implantierte Kathetersysteme zur Infusionsbehandlung oder Chemotherapie)
  • Proktologische Eingriffe (Eingriffe am Enddarm und After)
  • Rektoskopie (Enddarmspiegelung)
  • Sinus pilonidalis (Steißbeinfistel)
  • "Schnellender Finger"