Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Wir führen Sie auf neue Wege

Ambulant heißt im vertrauten Umfeld

Das bedeutet, dass Sie tagsüber bei uns in der Klinik sind und die gleichen Therapieinhalte wie während eines stationären Aufenthaltes angeboten bekommen. Dabei können Sie aber täglich in Ihr gewohntes Umfeld zurückkehren.

Therapieerfahrungen, alternative Verhaltens- und Denkmuster und in der Therapie erworbene Fähigkeiten können unmittelbar im Lebensalltag und im vertrauten Umfeld erprobt werden. Probleme werden rasch identifiziert und gemeinsam können Lösungsstrategien erarbeitet werden. Durch die Wohnortnähe ist die mögliche Einbindung Ihrer Angehörigen in bestimmte Therapieeinheiten leicht umsetzbar.

Unser nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebautes psychosomatisches Behandlungsprogramm umfasst die folgenden therapeutischen Angebote:

  • Psychotherapeutische Einzeltherapie und Gruppentherapien
  • Bei Bedarf Angehörigengespräche
  • Indikativ-Gruppen (zur Bewältigung von Depressionen, Ängsten, chronischen Schmerzsyndromen, Essstörungen, Adipositas etc.)
  • Ernährungstherapie
  • Körpertherapie mit bewegungs- und kreativtherapeutischen Elementen | Entspannungsverfahren
  • Ergotherapie | Kunsttherapie
  • Angebote zur Alltagsstrukturierung und Freizeitgestaltung
  • Beratung durch unseren Sozialdienst
  • Beratung zur beruflichen Entwicklung
  • Beratung bei beruflichen Problemlagen
  • Beratung zur Möglichkeit ergänzender medikamentöser Behandlung

Die Rehabilitation dauert von vier bis sechs Wochen.

Von Montag bis Freitag finden im Zeitraum von 8.15 — 15.30 Uhr Ihre individuellen Therapien statt.

  • Ängste, Angstzustände und Phobien
  • Depressionen, Burn-out Syndrom
  • Anpassungsstörungen (z.B. im Zusammenhang mit Konflikten, Lebens und Sinnkrisen, Verlusten, Unfällen oder Krankheiten)
  • Belastungs- oder Erschöpfungszustände
  • Psychosomatische Störungen, z.B. als Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-, Magen-Darm oder Wirbelsäulenbeschwerden
  • Chronische Schmerzstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Adipositas, Essstörungen

 

Menschen mit folgenden Erkrankungen können wir nicht behandeln

  • Suchterkrankungen
  • psychotische Erkrankungen
  • hirnorganische Erkrankungen

Eine Rehabilitationsbehandlung muss vor Antritt beantragt werden. Die notwendigen Informationen und Antragsformulare erhalten Sie u. a. bei der Rentenversicherung und den gesetzlichen Krankenkassen.

Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt, dem Krankenhaussozialdienst und dem Betriebsarzt.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie ebenfalls gerne bei der Antragstellung. Machen Sie einfach einen Termin mit uns aus.

Sofern Ihre Reha-Maßnahme durch Ihren Rentenversicherungsträger genehmigt wurde, besteht im Anschluss die Möglichkeit zur Weiterbehandlung.

Ziel dabei ist es, das während der Rehabilitation erlernte und erprobte Verhalten und Denken zu vertiefen und weiter in den Alltag zu integrieren. Hierfür bieten wir Ihnen nach Beantragung bei dem entsprechenden Kostenträger die intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA und PSY-RENA) an. Diese Programme ermöglichen es, zeitnah im Anschluss an Ihre Reha-Maßnahme, berufsbegleitend insgesamt bis zu 24 Mal an individuellen Gruppenprogrammen (z.B. 90 min. Psychotherapie, Physiotherapie, Entspannung etc.) teilzunehmen.