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Kleine Wunder ganz groß: Der Maus-Türöffner-Tag im Philippusstift

05.10.2026 Philippusstift, Contilia

Über 80 Kinder gingen am 3. Oktober im Philippusstift auf Entdeckungsreise

Wie spannend ein Krankenhaus sein kann, haben am Samstag, 3. Oktober, mehr als 80 Kinder beim Maus-Türöffner-Tag im Philippusstift erlebt. Unter dem Motto „kleine Wunder“ öffneten wir von 10 bis 14.30 Uhr Türen, die für die meisten Besucher:innen sonst verschlossen bleiben.

Ausgerüstet mit Neugier und jeder Menge Entdeckergeist ging es für die sechs- bis zehnjährigen Kinder in Gruppen durch verschiedene Bereiche unseres Hauses.

Einmal OP-Luft schnuppern

Im Operationssaal konnten die jungen Besucher:innen einen echten Blick hinter die Kulissen werfen. Für die Führung schlüpften sie sogar in Infektionsschutzkleidung. Und wer danach noch nicht genug vom Krankenhaus-Outfit hatte, durfte Kittel und Co. als Erinnerung anbehalten.

In der Radiologie wartete ein besonderes Rätsel auf die Kinder: Auf Röntgenbildern galt es herauszufinden, was dort zu sehen war. Bonbons? Eine Spritze? Oder vielleicht ein Playstation-Controller? Anschließend durften die Kinder Kuscheltiere zum Röntgen bringen. Die geliebten Stofftiere wurden danach natürlich wieder an ihre Besitzer:innen zurückgegeben und alle haben ein Röntgenbild der Maus als Andenken bekommen.

Wie stark ein MRT-Magnet sein kann, wurde ebenfalls ganz praktisch erfahrbar. Mithilfe einer Schere konnten die Kinder selbst ausprobieren, welche Kräfte dabei wirken – und warum im MRT besondere Sicherheitsregeln gelten.

Gummibärchen retten und Ballons aufblasen

In der Endoskopie war Fingerspitzengefühl gefragt. Am Endoskopietrainer mussten die Kinder mit viel Geschick Gummibärchen aus kniffligen Situationen befreien.

Im Herzkatheterlabor wurden schließlich selbst Katheter geschoben. Aus vorbereiteten Papprollen entstanden „Venen“, in die die Kinder kleine Katheter einführen konnten. Anschließend wurden die kleinen Ballons am Ende der Katheter aufgepumpt.

Für jeden etwas dabei

Auch für jüngere Geschwisterkinder, Eltern und Großeltern gab es jede Menge zu entdecken. Auf dem Parkplatz konnte ein echter Rettungswagen des DRK erkundet werden. Im Gebäude konnten die Kinder das gründliche Händedesinfizieren lernen und dafür ein Zertifikat bekommen, Reanimationen üben oder im Teddykrankenhaus ihre Kuscheltiere verarzten.

Wer Lust auf eine ganz besondere Erinnerung hatte, konnte sich eine täuschend echt aussehende Narbe oder Wunde schminken lassen.

In der Physiotherapie wurde sich bewegt, getobt und ausprobiert. Wer dagegen eine kleine Pause brauchte, konnte in der Kapelle bei einer Entspannungsreise zur Ruhe kommen.

Waffeln, Popcorn und Maus-Ausmalbilder

Im Foyer war das Elterncafé den ganzen Tag über ein beliebter Treffpunkt. Bei leckeren Waffeln und frisch gemachtem Popcorn konnten sich die Familien stärken und die vielen Eindrücke miteinander teilen. Für die Kinder gab es außerdem eine große Auswahl an Ausmalbildern mit Motiven aus der „Sendung mit der Maus“.

Und auch das Wetter spielte mit: Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und 22 Grad konnte der Maus-Türöffner-Tag rundum genossen werden.

Ein Tag voller kleiner Wunder

Ob im OP, in der Radiologie, bei der Endoskopie oder im Herzkatheterlabor – überall gab es etwas zu staunen, auszuprobieren und zu lernen. Vor allem aber zeigte der Tag, dass ein Krankenhaus nicht nur ein Ort für Behandlung ist, sondern auch ein Ort voller spannender Geschichten, faszinierender Technik und Menschen, die jeden Tag dafür sorgen, dass es anderen besser geht.

Wir freuen uns sehr über die vielen neugierigen kleinen Entdecker:innen und bedanken uns bei allen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.