Medizinische Versorgung direkt vor Ort: St. Marien Quartier eröffnet eigenes Arztzimmer
Erstellt von Mariano Iaccarino
09.02.2026 Contilia Pflege und Betreuung, St. Marien Quartier, Altersmedizin, Contilia, Pflege
Mehr Ruhe, mehr Zeit, mehr Lebensqualität für Bewohnerinnen und Bewohner
Ein zufriedenes Lächeln, kaum Wartezeit und kein Stress durch Fahrten oder volle Wartezimmer: Für die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Marien Quartiers sowie für die Gäste der Tagespflege ist die medizinische Versorgung seit Beginn des neuen Jahres spürbar einfacher geworden. Mit der Einrichtung eines eigenen, professionell ausgestatteten Arztzimmers holt das Quartier verschiedene Facharztsprechstunden direkt ins Haus. Das neue Angebot verbindet Lebensqualität, Versorgungssicherheit und Menschlichkeit.
„Für unsere Bewohner und Gäste, insbesondere für diejenigen mit kognitiven Einschränkungen, ist es von großem Vorteil, wenn sie ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen müssen“, erklärt Quartiersleiterin Bettina Spitz. „Wir können das Stresslevel deutlich senken: keine Fahrten, keine langen Wartezeiten und keine unbekannten Orte. Stattdessen gibt es ruhige Abläufe und vertraute Gesichter.“
Mindestens einmal im Quartal bieten kooperierende Fachärztinnen und Fachärzte ihre Sprechstunden im St. Marien Quartier an. Die Regeluntersuchungen werden im Vorfeld terminiert und die Versichertenkarten bereits vorab eingelesen, so dass am Untersuchungstag pünktlich begonnen werden kann. Pflegefachkräfte begleiten die Untersuchungen vor Ort und sorgen für reibungslose Abläufe.
Den Impuls für das neue Arztzimmer gab der Augenarzt Christian V. Petrescu. Er regte an, Untersuchungen in einem fachgerecht eingerichteten Raum direkt im St. Marien Quartier durchzuführen. Aus dieser Idee wurde die Vision vom Quartier gestärkt, kooperierenden Fachärzten ein adäquates Setting zur Verfügung zu stellen. Auch die weiteren Ärztinnen und Ärzte schätzen die neue Form der Zusammenarbeit. Gynäkologe Dr. med. Andreas Leven beschreibt den Mehrwert deutlich: „Im Praxisalltag fehlt oft die Zeit, die wir hier vor Ort haben. Die etablierten Abläufe und die Unterstützung durch das Pflegepersonal sind eine große Entlastung. Das ist für alle Beteiligten ein Gewinn.“
Das Arztzimmer ist mit einer vollständigen augenärztlichen Untersuchungseinheit, einem gynäkologischen Untersuchungsstuhl, einer Untersuchungsliege und moderner Medizintechnik hochwertig ausgestattet. Augenarzt Christian V. Petrescu ergänzt: „Die Patientinnen und Patienten sind hier deutlich entspannter als in der Praxis. Das macht die Untersuchung für beide Seiten angenehmer und effizienter.“
Neben den Partnern aus der Gynäkologie und Augenheilkunde steht das Arztzimmer auch den HNO-Ärzten Dr. med. Michael Schütte und Ralf Gehring, der Zahnärztin Dr. med. dent. Stefanie Müller sowie dem Urologen Dr. med. Alexander Koch zur Verfügung. Das Gerontopsychiatrische Zentrum der LWL-Klinik Hemer wird im St. Marien Quartier durch die Neurologin Elke Koling vertreten. Darüber hinaus können die kooperierenden Hausärzte Dr. med. Bettina König, Dr. med. Ionela Dragomir, Dr. med. Tanja Arsic, Tobias Ryschka und Dr. med. Hanno Deckert das Arztzimmer nutzen.
Das neue Angebot bringt auch erhebliche organisatorische Vorteile mit sich. „Im Jahr 2025 haben unsere Mitarbeitenden rund 100 Arzttermine begleitet“, erläutert Bettina Spitz. „Da diese Begleitungen künftig entfallen und pro Termin im Durchschnitt rund drei Stunden Personalzeit gebunden waren, gewinnen wir etwa 300 Stunden zurück. Diese Zeit kommt direkt unseren Bewohnerinnen und Bewohnern zugute – für Gespräche, Betreuung und Pflege statt für Fahrten und Wartezimmer.“
Ein weiterer Pluspunkt ist die direkte Kommunikation zwischen Ärzteschaft, Angehörigen und Einrichtung. „Kurze Wege bedeuten schnellere Behandlungen und Absprachen, von denen letztlich immer unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Gäste der Tagespflege profitieren“, betont Bettina Spitz.
Rund ein Jahr hat die Planung und Umsetzung des Arztzimmers gedauert. Nun ist die Freude groß, dass das Konzept erfolgreich gestartet ist. Ein Teil der modernen Ausstattung, wie das neue Ultraschallgerät, wurde durch die Unterstützung des Fördervereins des St. Marien Quartiers ermöglicht.
Mit dem neuen Arztzimmer setzt das St. Marien Quartier ein starkes Zeichen für eine zukunftsorientierte, wohnortnahe und menschliche medizinische Versorgung im Alter.
Pressekontakt: Sandra Lorenz
Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit und Soziales
Contilia Pflege und Betreuung GmbH
Fon 02336 804-363 | s.lorenz(at)contilia.de | www.contilia.de
Fotos und Text: Sandra Lorenz, Contilia Pflege und Betreuung
