Projektstart erfolgreich: Erstes Konsortialtreffen zum Innovationsprojekt „SmartPODS“
Erstellt von Louisa Boscheck
12.03.2026 Philippusstift, St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr, Contilia
Mit dem ersten gemeinsamen Treffen aller Projekt- und Konsortialpartner ist der offizielle Startschuss für das neue, durch Fördermittel der Europäischen Union finanzierte, Innovationsprojekt gefallen.


Es ist ein bedeutender Meilenstein für die kliniknahe Forschung: Das St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr profitiert maßgeblich von der Förderung des Lehrstuhlprojekts von Prof. Dr. med. Marcus Jäger, Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wiederherstellungschirurgie am SMH und Philippusstift Essen.
Im Rahmen des Kick-off-Meetings kamen die beteiligten Partner vom Lehrstuhl von Orthopädie und Unfallchirurgie und vom Lehrstuhl für Mechanik und Robotik der Universität Duisburg-Essen, von den beteiligten Firmen imess, Velamed, TissueFlow und den Projektträgern aus Jülich erstmals in dieser Konstellation zusammen, um die Projektziele und die nächsten Schritte gemeinsam zu planen. Das Projekt verfolgt das Ziel, innovative Lösungen im Bereich der digitalen Entscheidungsunterstützung im Gesundheitswesen zu entwickeln und die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Die Contilia ist assoziierter Partner.
Im Zentrum des geförderten Projekts steht die Entwicklung eines sektorenübergreifenden Decision-Support-Systems für die Orthopädie und Unfallchirurgie. Grundlage sind präzise Bewegungsanalysen und ein automatisiertes klinisches Scoring. Ziel ist eine intelligente Softwarelösung, die mithilfe moderner KI-Algorithmen patientenindividuelle Verlaufsdaten auswertet und behandelnden Ärztinnen und Ärzten unmittelbar klinisch interpretierbare Entscheidungsgrundlagen liefert.
„Diese Förderung ist ein großer Erfolg für den Lehrstuhl und unsere Kooperationspartner sowie ein starkes Signal für die kliniknahe Innovationskraft. Mit SmartPODS entwickeln wir Lösungen, die Patientinnen und Patienten direkt zugutekommen und gleichzeitig neue Maßstäbe in der digitalen orthopädischen Versorgung setzen“, betont Prof. Dr. med. Marcus Jäger erfreut.
Das Projekt wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Partnern und die kommenden Projektphasen.
Foto: Projektpartner beim ersten Konsortialtreffen, Louisa Boscheck, SMH
