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Ruhrbischof zu Besuch im St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern

01.09.2020 Altersmedizin, Contilia, Psyche und Sucht

Zu einem angeregten Gedankenaustausch war Bischof Franz-Josef Overbeck Ende August im St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern. Die Visitation einer der größten Pfarrgemeinden im Ruhrbistum, St. Peter und Paul, hatte ihn nach Hattingen geführt, und er nutzte die Gelegenheit zum Besuch der Einrichtung.

Nach einem Gottesdienst in der Krankenhauskapelle, der mit der Segensgebung durch den Bischof endete, trafen sich die Krankenhausbetriebsleitung und die Chefärzte zum gemeinsamen Gedankenaustausch in gelöster Atmosphäre beim Mittagessen. Im Dialog konnten die beiden Chefärzte, Dr. Christine Bienek (Geriatrie) und Privatdozent Dr. Bernhard Kis (Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik) den Bischof vom leistungsfähigen Angebot ihrer Abteilungen überzeugen, mit dem sie den Patientinnen und Patienten der Region zur Verfügung stehen - im Blickpunkt die  Weiterentwicklung der beiden spezialisierten Abteilungen, die künftig auch verstärkt den Ausbau ambulanter Strukturen beinhaltet. Dr. Jürgen Friedrich, Ärztlicher Direktor der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel, zu denen das St. Elisabeth-Krankenhaus gehört, betonte, wie wichtig bei aller Spezialisierung und wirtschaftlichen Anforderungen der Faktor Menschlichkeit im Krankenhaus sei. Es sei Leitgedanke, den anvertrauten Menschen freundlich zu begegnen und den Patienten so Sicherheit und Zuversicht für die anstehende Behandlung zu geben.

Qualität der Ausbildung ist wichtiges Kriterium

Man war sich einig: Gute Medizin und Pflege gelingt nur mit qualifizierten Mitarbeitern. Für Geschäftsführer Hubert Brams ist dabei die Qualität der Ausbildung ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Klinikführung der Zukunft. Gezielt in die Personalentwicklung zu investieren und selbst auszubilden, erleichtere es, in Zeiten von Personalmangel qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Privatdozent Dr. Bernhard Kis ergänzt: „Die meisten Bewerber wissen genau, was sie möchten und fordern dies auch ein.“ Stimme das Gesamtpaket, entscheide man sich gern für das katholische Haus. Aus- und Weiterbildung seien neben den sonstigen Rahmenbedingen wichtigstes Kriterium bei der Entscheidung für den Arbeitgeber. „Es ist nicht immer einfach, hochqualifiziertes Personal zu finden, aber wir berücksichtigen Wünsche, wo es möglich ist und fahren damit sehr gut“, so Hubert Brams.

Die Qualität der Ausbildung ist auch für Karin Rademacher, Pflegedirektorin der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel, ausschlaggebend: „Es gibt viele Möglichkeiten für unsere Auszubildende. Wir übernehmen einen Großteil unserer Schüler und bieten verschiedene Optionen an, eine Laufbahn mit weitreichenden Chancen in der Pflege zu wählen. Auch Schüler mit Migrationshintergrund haben sehr gute Möglichkeiten sich zu integrieren.“

Erfolgsrezept bleiben die Menschen

Qualifiziertes Personal, das freundlich miteinander und mit den Patienten und Patientinnen sowie den Angehörigen umgeht - das bleibt das Erfolgsrezept mit dauerhafter Gültigkeit. Bischof Overbeck fasst zusammen: „Nur, wer Freude am Menschen hat, entscheidet sich für einen Beruf in der Medizin oder der Pflege.“ Dem können alle Beteiligten bedingungslos zustimmen.