Wenn Bäri zum Arzt muss: Teddy-Krankenhaus zurück am Elisabeth-Krankenhaus Essen
Erstellt von Sabine Büns
22.05.2026 Elisabeth-Krankenhaus Essen, Kinder- und Jugendmedizin
Wenn Pingu Fieber bekommt, Bäri sich den Arm bricht oder Hasi Ohrenschmerzen hat, ist schnelle Hilfe gefragt: Vom Dienstag, 9. Juni, bis Donnerstag, 11. Juni 2026, öffnet auf dem Gelände des Elisabeth-Krankenhauses Essen erneut das beliebte Teddy-Krankenhaus seine Türen. Täglich von 9 bis 16 Uhr werden auf dem Parkplatz am Klara-Kopp-Weg 3 nahe der Ruhrallee Kinderaugen zum Leuchten gebracht.
Das Teddy-Krankenhaus Essen ist eine gemeinsame Aktion der AOK Rheinland/Hamburg in Essen, des Deutschen Roten Kreuzes Essen, des Elisabeth-Krankenhauses Essen, der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen (KKS) und der Fachschaft Medizin Universität Duisburg-Essen. Ziel des Projekts ist es, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor dem Arzt zu nehmen und ihnen zu zeigen, was alles getan werden kann, um schnell wieder gesund zu werden.
Das Konzept ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Vorschulkinder aus Essener Kindertageseinrichtungen schlüpfen in die Rolle der „Teddy-Eltern“ und schildern den „Teddy-Docs“ die Beschwerden ihrer Kuscheltiere – vom gebrochenen Flügel bis zur Erkältung. In einem eigens errichteten Zelt-Krankenhaus auf dem Außengelände des Ellis erleben sie dann Schritt für Schritt, wie eine Untersuchung und Behandlung abläuft. Vom Abhören mit dem Stethoskop über Röntgen bis hin zu Verband und „Medikamenten“ – stets kindgerecht erklärt und begleitet. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und Vertrauen zu schaffen – ein Ansatz, der seit Jahren erfolgreich ist.
Auch Familien können teilnehmen: An allen drei Tagen gibt es von 14:30 bis 16 Uhr eine offene Kuscheltier-Sprechstunde. Kinder dürfen in Begleitung eines Erwachsenen ihre plüschigen Freunde mitbringen. Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum 5. Juni möglich.
Anmeldungen werden ausschließlich von Carolina Estevez Gonzalez, Tel. 0201 2011-34009 oder per E-Mail: carolina.estevezgonzalez(at)rh.aok.de, entgegengenommen.
Mit Luftballons statt Spritzen, Fantasie statt Furcht und viel Engagement zeigt das Teddy-Krankenhaus erneut: Ein Besuch in der Klinik kann auch Mut machen – und manchmal beginnt er mit einem kleinen Teddy.
