Ausbildung zur/zum MTLA

In der Laboratoriumsmedizin steht die Arbeit mit technischen Geräten und Analyseautomaten im Vordergrund. Untersucht werden z.B. Gewebeproben oder Blutbilder von Patienten.

MTLA arbeiten in Krankenhaus- und Privatlaboratorien, in der Industrie, in medizinischen Forschungseinrichtungen, in Hygiene- und Tropeninstituten, in Gesundheitsämtern und auf dem Gebiet der Gerichtsmedizin.

Medizinisch technische Laboratoriumsassistenten führen selbständig Analysen in der Klinischen Chemie, Hämatologie, Mikrobiologie und Histologie/Zytologie durch, die zur sicheren Diagnose, Therapie und Therapiekontrolle von Erkrankungen beitragen.

Im Fachbereich Laboratoriumsmedizin werden in zwei Kursen jeweils 16 Schülern ausgebildet.

Die vier Fachgebiete eines/einer MTLA

Die Klinische Chemie stellt das größte der labordiagnostischen Fachgebiete dar. Aufgabe ist die quantitative (mengenmäßige) Bestimmung von chemischen Substanzen in den verschiedensten Körperflüssigkeiten. Das Hauptuntersuchungsmaterial stellt hierbei die Blutflüssigkeit (Serum oder Plasma) dar. Aber auch Urin, Liquor (die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit), Stuhl und Punktate werden auf Substanzen untersucht. Zu diesen Substanzen gehören Stoffe, die mit der Nahrung aufgenommen, im Organismus umgewandelt oder als Abfallstoffe aus dem Körper entfernt werden müssen. Die Blutbahn als zentrale Transportbahn des menschlichen Körpers transportiert all diese Substanzen um entweder die einzelnen Zellen zu versorgen oder deren Abfallstoffe abzutransportieren.

Zur Analyse dieser Substanzen werden verschiedenste chemische, physikalische und immunologische Verfahren eingesetzt.

Substrate: Bei Substraten handelt es sich um die oben beschriebenen Substanzen, die im Stoffwechselgeschehen des menschlichen Körpers eine Bedeutung haben. Mit deren Bestimmung können z. B. Stoffwechselerkrankungen wie der Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Fettstoffwechselstörungen aufgedeckt werden. Aber auch Erkrankungen einzelner Organe, deren Leistung für ein gutes Funktionieren des Körpers verantwortlich ist, können abgeklärt werden (z. B. Leber, das Chemiewerk unseres Körpers oder die Nieren, die die Abfallentsorgung besorgen).

Enzyme: Enzyme sind Biokatalysatoren, sie beschleunigen Reaktionen und machen damit den Stoffwechsel des menschlichen Organismus erst möglich. Aufgrund ihrer Aktivität (Arbeitsgeschwindigkeit), ihrem Verhältnis zueinander und dem Vorliegen von Isoenzymen (Enzymvarianten) kann man das betroffene Organ lokalisieren und auch die Ausdehnung und die Schwere der Schädigung bestimmen.
Die Bestimmung der Substrate und Enzyme erfolgt heute mit großen automatisierten Analysegeräten, die chemische Reaktionen messen. Die Aufgaben der MTA-L liegen nicht nur in der Bedienung, sondern auch in der Wartung, der Qualitätskontrolle, der Überprüfung und der Freigabe der gemessenen Werte.

Proteine (Eiweiße): Proteine haben vielfältige Aufgaben in unserem Organismus. Sie transportieren andere Substanzen, dienen als Abwehrstoffe, Botenstoffe oder dienen der Blutgerinnung. In den Zellen können sie z. B. verschiedene Substanzen speichern, oder dienen dort als Überträgermoleküle für Signale, die an eine Zelle ergehen.
Untersuchungsmethode kann z. B. die Elektrophorese sein, bei der Proteingruppen mit Hilfe des elektrischen Gleichstroms aufgetrennt werden. Bei immunologischen Untersuchungsverfahren werden hochspezifische Antikörper eingesetzt, die eine Reaktion mit dem zu bestimmenden Protein ergeben, z. B. Trübungsmessungen (Nephelometrie, Turbidimetrie) oder verstärkende Reaktionen (Immunoassays).

Elektrolyte: Unter Elektrolyten versteht man verschiedene Salze und deren Ionen, wie z. B. Natrium, Kalium, Chlorid u. a. Elektrolyte haben einen wichtigen Einfluss auf die Reizweiterleitung des Nervensystems und dienen der Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks des Blutes, der den Wasserhaushalt bestimmt und damit das Funktionieren der Körperzellen garantiert.
Mit physikalischen Methoden z. B. die potentiometrische Messung (ISE = Ionenselektive Elektroden), aber auch mit Hilfe chemischer Reaktionen können deren Konzentrationen gemessen werden.

Blutgase, Säuren und Basen: Damit die Stoffwechsel richtig funktionieren, muss der pH-Wert des Blutes und damit auch der Zellen in engen Grenzen gehalten werden. Der pH-Wert ist abhängig von der Menge an Säuren und Basen und an gut funktionierenden Puffersystemen, an deren Regulation die Nieren und die Lungen beteiligt sind.
Mit der Blutgasanalyse, einem potentiometrischen Verfahren, werden Konzentrationen mit Hilfe von Elektroden gemessen. Dies gibt Aufschluss über die richtige Zusammensetzung von Säuren, Basen und Blutgasen im Blut.

Vitamine und Hormone: Vitamine und Hormone sind Wirkstoffe, die in kleinsten Mengen die Stoffwechselfunktion in unserem Organismus steuern. Mangel, Überangebot oder Verschiebung der Konzentrationen untereinander können die Stoffwechselfunktionen außer Kontrolle geraten lassen. 
Da viele Hormone Proteine sind, dienen hier häufig Proteinbestimmungsmethoden der Aufklärung.

Tumormarker: Hierbei handelt es sich um Substanzen, die bei Krebserkrankungen im Blut auftauchen und andeuten, dass ein Tumor vorliegt. Mit der Bestimmung von Tumormarkern kann man den Sitz des Tumors, dessen Streuung (Metastasen) und den Schweregrad der Erkrankung aufklären.

Entzündungsmarker: Liegt eine Entzündung in unserem Körper vor (z. B. eine Infektionserkrankung), reagiert unser Immunsystem auf den Erreger. Dabei werden u. a. chemische Substanzen gebildet, um den Erreger zu bekämpfen. Solche Substanzen zeigen uns an, dass eine Abwehrreaktion stattfindet.

Autoantikörper: Manchmal ist das menschliche Immunsystem fehlgeleitet und bildet Abwehrstoffe (Antikörper), die dann die körpereigenen Zellen angreifen. Solch eine Autoimmunerkrankung ist der Diabetes mellitus Typ 1, bei dem Autoantikörper gegen die Bauchspeicheldrüsenzellen, die das wichtige Hormon Insulin produzieren, gebildet werden.

Allergene: Allergene sind Allergieauslöser, bedingen also solche Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Auch hierbei handelt es sich um eine Fehlleitung des Immunsystems, das dann z. B. untypische Antikörper bildet, die eine allergische Reaktion auslösen.

Medikamente und Drogen: Hier steht die Aufklärung von Medikamenten- und Drogenmissbrauch im Vordergrund, aber auch die Überwachung der therapeutischen Medikamentenspiegel. Die wohl bekannteste Untersuchung ist der Alkoholtest.

Metalle und Umweltgifte: Auch Vergiftungen mit z. B. Schwermetallen können klinisch-chemisch durch den Nachweis der Giftstoffe aufgeklärt werden.

Urindiagnostik: Die Urindiagnostik kann richtungsweisend eine Erkrankung anzeigen. Das können verschiedene Stoffwechselerkrankungen oder Erkrankungen bestimmter Organe sein. Dabei stehen Harnwegsinfekte und Nierenerkrankungen im Vordergrund.
Schon Farbveränderungen und Trübungen des Urins können hier Hinweise liefern. Daneben werden mit Hilfe von Teststreifen chemische Substanzen im Urin bestimmt. Anschließend werden noch Inhaltsstoffe des Urins (z. B. Zellen, Salze oder Erreger) mit dem Mikroskop nachgewiesen.

Die Hämatologie besteht aus vier Teilgebieten:

  • Numerische Hämatologie
  • Morphologie
  • Immunhämatologie
  • Hämostaseologie

Numerische Hämatologie

In der Numerischen Hämatologie und der Morphologie wird das sogenannte „große Blutbild“ erstellt. Hierfür werden zunächst die Zellzahlen bestimmt. Es gibt rote Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind und die den roten Blutfarbstoff Hämoglobin tragen, der den Sauerstoff bindet. Blutplättchen, die Thrombozyten, haben die Aufgabe, Wunden zu verschließen. Sie können sich zusammenlagern und weitere Plättchen anlocken sowie die Gerinnung aktivieren. So bilden sie einen ersten Pfropf, der große Blutverluste verhindert. Die dritte Gruppe der Blutzellen bilden die Leukozyten, auch weiße Blutkörperchen genannt. Sie sorgen für eine funktionierende Abwehr von Krankheitserregern, indem sie diese entweder direkt aufnehmen und abtöten oder gezielte Antikörper bilden, um sie unschädlich zu machen. 
Für das große Blutbild werden weiterhin der Hämoglobinwert sowie das Verhältnis von flüssigen zu festen Blutbestandteilen bestimmt. Diese Untersuchungen werden von der MTA an Auto-Analyzern durchgeführt. Im Anschluss werden die einzelnen Blutzellen mikroskopisch von der MTA differenziert und ihr Erscheinungsbild beurteilt.
Im Vergleich mit den Referenzwerten erhält man nun diagnostische Anhaltspunkte über den Krankheits- oder Therapieverlauf der Patienten. Man erkennt hier zum Beispiel eine Infektion, Leukämie, Anämie oder andere hämatologische Erkrankungen. Pathologische Befunde müssen an die Station und den behandelnden Arzt weitergeleitet und auf evtl. weiterführende diagnostische Maßnahmen hingewiesen werden.

Die Hämostaseologie ist die Lehre von der Blutgerinnung. Hier werden zum Einen die Thrombozyten, also die Blutplättchen, genauer untersucht und zum Anderen der flüssige Anteil des Blutes, das Plasma, auf seine Gerinnungsfähigkeit hin überprüft. Störungen in der Blutgerinnung können zu Komplikationen bei einer Operation führen oder z.B. während einer Schwangerschaft eine Thrombose entstehen lassen.
Die Bekannteste Untersuchung in der Gerinnung ist der Test nach Quick, die Bestimmung der Thromboplastinzeit. Hierfür wird dem Plasma Gewebsthromboplastin zugesetzt, um die Aktivierung der Gerinnung nach einer Verletzung zu simulieren. Die Zeit bis zur Koagulation wird gemessen und über eine Tabelle in Prozent umgewandelt. Besonders bei Patienten, die mit Marcumar therapiert werden, hat dieser Wert eine wichtige Bedeutung.

Immunhämatologie

Die Immunhämatologie umfasst alle Untersuchungen, die vor einer Transfusion die Verträglichkeit einer Blutkonserve für den Patienten sicherstellen. Bei diesen Blutkonserven handelt es sich in der Regel um Erythrocytenkonzentrate. Aber auch Blutplasma, Thrombocyten und Granulocyten werden transfundiert. Vor jeder Transfusion wird die Blutgruppe des Patienten im AB0 - und Rhesus- System bestimmt.  In einem Antikörpersuchtest wird überprüft, ob der Patient  Antikörper gegen bestimmte antigene Eigenschaften auf den Erythrocyten  der Konserve besitzt. Dies könnte zu schweren Blutungskomplikationen während und nach der Transfusion führen.
Weiterhin wird eine sogenannte Kreuzprobe durchgeführt. Es wird ausgetestet, ob die Blutkonserve für den Empfänger verträglich  ist.
Durch diese Maßnahmen kann die Möglichkeit eines Transfusionszwischenfalles  bei dem Empfänger von Erythrozytenkonzentraten auf ein absolutes Minimum reduziert werden. 
In der Immunhämatologie werden auch Erkrankungen diagnostiziert. So kann es aufgrund von Antikörpern, die gegen körpereigene Strukturen auf z. B. Erythrocyten gerichtet sind, dazu kommen, dass diese zerstört werden und es kann nachfolgend zu einer Anämie, d h. einer Blutarmut kommen. Ziel ist es, diese Antikörper in der Blutflüssigkeit im Antikörpersuchtest zu identifizieren.
Besitzt ein ungeborenes Kind eine andere Blutgruppe als die Mutter, so kann die Mutter Antikörper gegen die Erythrocyten des ungeborenen Kindes bilden. Auch hier wird der Antikörpersuchtest eingesetzt, um die Antikörper zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um eine Schädigung des Ungeborenen zu verhindern.
Die Diagnostik wird in der Regel mit modernsten, vollautomatisch arbeitenden Analysesystemen durchgeführt. Für sehr schnell zu bearbeitende Anforderungen und spezielle Untersuchungen beherrschen die Medizinisch-technischen AssistentInnen auch manuelle Methoden.

In der Mikrobiologie werden unterschiedliche Infektionskrankheiten diagnostiziert.
Diese können durch Bakterien, Pilze, Parasiten oder Viren verursacht werden.
In Routinelaboratorien werden hauptsächlich Bakterien und Pilze aus verschiedenen Körperflüssigkeiten isoliert. Als Untersuchungsmaterial kommen Blut, Stuhl, Sputum, Urin und Abstriche aus unterschiedlichen Körperregionen in Frage. So können zum Beispiel Salmonellen aus Stuhlproben diagnostiziert werden.

Zunächst werden die Bakterien und Pilze in dem entsprechenden Untersuchungsmaterial mit spezifischen Färbemethoden mikroskopisch sichtbar gemacht. Danach werden sie auf künstlichen Nährböden, die jeweils bestimmte Nährstoffe enthalten, angezüchtet und mit speziellen Nachweisverfahren identifiziert. Hier kommen manuelle Methoden, aber auch automatisierte Testsysteme zum Einsatz.
Außerdem wird das Verhalten der Mikroorganismen gegenüber verschiedenen Antibiotika ausgetestet, um dem behandelnden Arzt geeignete Therapievorschläge zu unterbreiten. Es wird immer eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente ausgetestet, da es Mikroorganismen gibt, die zunehmend resistent gegen bestimmte Antibiotika werden, die sogenannten multiresistenten Keime.
Diese Resistenzen müssen aufgedeckt werden, damit es nicht zu einem Therapieversagen kommt. Dazu werden auch molekularbiologische Nachweisverfahren eingesetzt, bei denen die DNA der Mikroorganismen untersucht wird. 
Ein weiteres Gebiet der Mikrobiologie ist die Parasitologie. Sie umfasst den Nachweis von  Einzellern und Würmern aus Blut-  und Stuhlproben. So können auch aus den Tropen importierte Krankheiten, wie zum Beispiel Malaria identifiziert werden. 

Um eine Erkrankung durch Viren zu diagnostizieren werden Antikörper gegen die Viren in der Blutflüssigkeit bestimmt. Die Viren können nicht auf künstlichen Nährböden angezüchtet werden, da sie für ihren Stoffwechsel eine Wirtszelle benötigen. Der Virusnachweis gelingt nur in lebenden Zellen.
Heutzutage ist es auch möglich verschiedene Mikroorganismen mit Hilfe von modernen molekularbiologischen Nachweisverfahren schon direkt aus dem Untersuchungsmaterial zu diagnostizieren.
Der Umgang mit infektiösem Patientenmaterial erfordert bei sämtlichen Tätigkeiten die Beachtung hygienischer Vorsichtsmaßnahmen.

Ziel aller histologischen Untersuchungen ist es, Aussagen über die Feinstruktur von Zellen, Geweben und Organen zu erhalten.

Zu diesen Zweck müssen Gewebe hauchdünn (im Bereich von einigen Tausendsteln Millimetern) geschnitten und anschließend gefärbt werden, so dass eine mikroskopische Betrachtung und Beurteilung möglich ist.

Voraussetzung dafür ist allerdings eine längere Vorbehandlung des Untersuchungsmaterials, die gewährleistet, dass das zu untersuchende Gewebe eine Art Momentaufnahme des Zeitpunktes der Entnahme liefert. Diese Vorbehandlung, die im Wesentlichen in der Fixierung und Einbettung des Gewebes besteht, einschließlich des Schneidens und Färbens, ist die Grundlage für die Erstellung mikroskopischer Präparate. Hierin liegen die Aufgaben der MTA in der Histologie. Erst jetzt kann der Pathologe über Gutartigkeit oder Bösartigkeit eines Gewebes entscheiden, woraus sich für den Patienten die weiteren therapeutischen Maßnahmen des behandelnden Arztes ergeben. Die MTA ist darüber hinaus in der Lage verschiedenste Färbungen und Nachweismethoden am Gewebe durchzuführen, die den Pathologen bei der Diagnosefindung und Krebsfährtensuche unterstützen.

Manche Gewebe, z.B. Knochen, bedürfen von vornherein einer besonderen Vorbehandlung, um für die Mikroskopie geeignete Schnittpräparate herstellen zu können. Ebenso beherrscht die MTA Schnellschnitttechniken und fertigt so von Eileinsendungen für den Pathologen beurteilbare Präparate an, deren Diagnose dem Chirurgen noch während der Operation telefonisch übermittelt wird. Auf dieser Grundlage wird dann bei schwierigen Fragen über den weiteren Verlauf der Operationen entschieden.

Neben der Bearbeitung von Operationsmaterial, das in der Regel aus Krankenhäusern oder nach kleineren ambulanten Eingriffen aus Ärztepraxen stammt, bearbeitet die MTA auch Sektionsmaterial und trägt so zu der Aufklärung von ungeklärten Todesursachen bei.

Die MTA ist nicht nur mit der Herstellung und Bearbeitung von histologischen Schnittpräparaten vertraut, auch die Aufarbeitung zytologischen Untersuchungsmaterials fällt in ihnen Aufgabenbereich. Hier wird von ihr aus diversen Körperflüssigkeiten und Ergüssen Zellmaterial gewonnen und zu Ausstrichpräparaten aufgearbeitet. Einen besonderen Stellenwert hat dabei die gynäkologische Zytologie, wobei die MTA auch im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung an der Krebsfrüherkennung mitarbeitet.

Ein bedeutendes hohes Maß an manueller Geschicklichkeit ist die Voraussetzung für die in der Histologie tätige MTA, ebenso ein gutes Farbempfinden. Alle von ihr angefertigten Präparate müssen von so guter Qualität sein, dass sie für eine jahrzehntelange Archivierung geeignet bleiben.

Die Histologie umfasst über dies ein weites Feld von Spezialgebieten die hauptsächlich in Wissenschaft und Forschung Anwendung finden, so z.B. die Ultradünnschnittmikrotomie für die Transmissonselektronenmikroskopie oder die Aufarbeitung von Präparaten für die Rasterelektronenmikroskopie, so dass die MTA auch auf diesen Gebieten ihren Einsatz findet.