Der praktische Unterricht in der Radiologischen Diagnostik findet in der Röntgenabteilung des Elisabeth-Krankenhauses Essen statt. Hier erlernen die Schüler die Tätigkeiten an den Arbeitsplätzen konventionelle Diagnostik, Durchleuchtung, Mammografie, Angiografie, CT und MRT. Die Fächer Einstelltechnik und Bildgebende Verfahren werden in schuleigenen Räumen oder  im HDT (Haus der Technik) unterrichtet, um die Fachkompetenz gerade auch im praktischen Bereich besonders zu fördern.

Der Praktische Unterricht in den Fachbereichen Nuklearmedizin und Strahlentherapie erfolgt im Universitätsklinikum Essen.

Die Praktische Ausbildung findet im Elisabeth-Krankenhaus Essen, im Universitätsklinikum Essen und bei weiteren externen Kooperationspartner statt.

Die theoretische Ausbildung erstreckt sich neben den vier Hauptfächern Diagnostik, Nuklearmedizin, Strahlenthearpie und Dosimetrie, auf die naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer Chemie, Physik, Mathematik, Biologie und Molekularbiologie, sowie auf die medizinischen Fächer Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Hygiene und Erste Hilfe. Darüber hinaus werden Fachenglisch, Psychologie, Gesetzeskunde, EDV und Statistik gelehrt. Der theoretische Unterricht findet in den ersten beiden Theorieeinheiten rein schulisch statt. Dann findet schulischer Unterricht und praktische Ausbildung im Wechsel statt.

In der Ausbildung werden die Leitlinien der Bundesärztekammer angewandt.

Grundlage für die Ausbildung im Strahlenschutz sind die dazugehörigen Richtlinien.

Um den Leistungsstand der Schüler zu erfassen, werden während der gesamten Ausbildungszeit mündliche, schriftliche und praktische Prüfungen durchgeführt. Die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme des Schülers am vorgeschriebenen theoretischen und praktischen Unterricht ist eine wesentliche Voraussetzung für die Zulassung zum Abschlussexamen, das vor einer staatlichen Prüfungskommission abgelegt wird. Dabei gilt die aktuelle Ausbildungs- und Prüfungs-Verordnung für Technische Assistenten in der Medizin.

Schulgeld wird nicht erhoben. Vereinzelt gibt es Krankenhäuser die ein Stipendium mit einer Einstellungsbindung anbieten.

Die Auszubildenden bekommen Arbeitskleidung gestellt und erhalten kostenfrei eine Hepatitis A/B-Impfung.

Für Fachliteratur und schuleigene Skripte fallen zu Beginn der Ausbildung einmalig Kosten in Höhe von ca. 450 € an.

Die Cafeteria des Elisabeth-Krankenhauses bietet den Schülern die Möglichkeit, sich zu günstigen Preisen zu verpflegen. Es gibt auch Sozialräume wo sich die Schüler aufhalten können.

Gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sind alle Auszubildenden der MTA-Schule bei der zuständigen Berufsgenossenschaft versichert. Eine Krankenversicherung und eine Haftpflichtversicherung muss privat abgeschlossen werden, soweit eine Versicherung durch die Eltern nicht gegeben ist.

Dies können zum Beispiel sein:

  • Besuch MTAR-Kongress
  • Besuch Nuklearmedizin-Kongress
  • Besuch Schülertag Ruhr-Röntgen-Kongress Bochum
  • Besuch deutscher Röntgenkongress
  • Info-Veranstaltungen zur MTRA-Ausbildung an allgemein bildenden Schulen durch unsere Schüler und Schülerinnen

Die Ausbildung startet jährlich Anfang September und beginnt mit dem staatlich vorgeschriebenem 6-wöchigem Krankenpflege Praktikum.

Weitere Informationen zu Ausbildung und Beruf: www.mtawerden.de