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Gefäßchirurgie am Elli erhält Zertifikat der Stern-Ärzteliste

Erstellt von Katharina Tugend

25.06.2026 Elisabeth-Krankenhaus Essen, Contilia, Herz und Gefäße

Prof. Dr. Johannes Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie am Elisabeth-Krankenhaus Essen wurde vom Magazin Stern Gesundheit in die renommierte Deutsche Bestenliste des Sterns in aufgenommen.

„Ich bin stolz, dass wir hier im Elli ein so erfolgreiches Team der Gefäßchirurgie haben. So können wir jederzeit unseren Patientinnen und Patienten eine optimale gefäßchirurgische und interventionelle Versorgung zukommen lassen,“ freut sich Hoffmann. Er betont, dass es sich um eine absolute Teamleistung handelt, auch wenn sein Name in der Bestenliste steht: „Wir haben hier ein starkes und großes Team mit viel Expertise. Nur so können wir mit viel Erfahrung das ganze Spektrum der Gefäßchirurgie abdecken: sei es bei der Behandlung von Krampfadern, von der sogenannten Schaufensterkrankheit (pAVK) oder komplexen Eingriffen an der Hauptschlagader (Aorta).“ Im Bereich der Versorgung von Bauchaortenaneurysmen hat die Klinik eine besondere Expertise. Jährlich werden rund 100 Aneurysmen (Aussackungen der Schlagadern) versorgt. Dies kann sowohl endovaskulär als auch durch eine offene Operation bei jüngeren Patienten erfolgen. Auch eine ganz neue Methode zur Behandlung von Aneurysmen die vom Brustkorb bis über den Bauchraum gehen (thorakoabdominelles Aneurysma) wird im Elisabeth-Krankenhaus durchgeführt. Hier wird die sogenannte Thoracoflo-Prothese eingesetzt. Zuletzt konnten drei Patient:innen erfolgreich mit dieser Prothese versorgt werden. Hierbei handelt es sich um eine Kombination von minimal invasiver Operation mit einer offenen Aneurysmaausschaltung durch eine sogenannte Hybridprothese, die deutschlandweit erst dreißigmal eingesetzt wurde. „So große Eingriffe machen wir nur, wenn die rein minimalinvasive Operation über die Leiste mit Seitenastprothesen (bEVAR oder fEVAR) nicht geht“ betont Hoffmann.

Die Auszeichnung durch das Magazin Stern Gesundheit basiert auf einer umfangreichen Recherche des Instituts MINQ (MUNICH INQUIRE MEDIA GmbH). Bewertet werden unter anderem ärztliche Empfehlungen, Bewertungen von Patientinnen und Patienten, wissenschaftliche Publikationen und Vorträge sowie die Teilnahme an Studien.

Text: KT | Foto: Fotoagentur Köhring