
Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie
Karte & Kontaktdaten
Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie
Klara-Kopp-Weg 1
45138 Essen
Fon: +49 201 897 3401
Fax: +49 201 897 3409
E-Mail: gefaesschirurgie(at)contilia.de
Gefäßchirurgische Ambulanz
Fon: +49 201 897 3430
Notfall-Nummern
Diensthabender Gefäßchirurg
Fon: +49 201 897 0
Zentrale Notaufnahme des Elisabeth-Krankenhaus Essen
Fon: +49 201 897 3331
Weitere Notfallnummern finden Sie hier.
Gefäßchirurgie Essen - Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie am Elisabeth-Krankenhaus Essen
Über uns
Gefäßmedizin am Elisabeth-Krankenhaus Essen
Sie suchen eine erfahrene Gefäßchirurgie in Essen? An der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie am Elisabeth-Krankenhaus Essen behandeln wir das gesamte Spektrum der Arterien- und Venenerkrankungen, von der verengten Halsschlagader über Durchblutungsstörungen der Beine bis zu Krampfadern. Ob Vorsorge, planbarer Eingriff oder Notfall: Bei uns finden Sie eine wohnortnahe Anlaufstelle mit einem erfahrenen ärztlichen Team und kurzen Wegen zwischen Diagnostik und Therapie. Rund um die Uhr ist eine gefäßmedizinische Versorgung bei uns gewährleistet, auch im Notfall.
Die Klinik wurde 1984 gegründet, als erste selbständige Klinik ihrer Art in Essen, und wird heute von Klinikdirektor Prof. Dr. Johannes Hoffmann geleitet. Auf 50 Betten führen 15 Ärztinnen und Ärzte jährlich über 2.000 gefäßchirurgische Eingriffe durch. Der Schwerpunkt liegt auf der interventionellen und operativen Behandlung, besonders an Halsschlagader, Aorta und Beinarterien. Als Teil eines zertifizierten interdisziplinären Gefäßzentrums arbeiten wir eng mit Kardiologie, Angiologie und Radiologie zusammen.
Unsere gefäßchirurgischen Schwerpunkte
Die Gefäßchirurgie in Essen deckt bei uns ein breites Spektrum ab. Ob verengte Halsschlagader, Durchblutungsstörungen der Beine oder Krampfadern: Einige Behandlungsfelder prägen unsere tägliche Arbeit besonders.
Aortenaneurysma-Behandlung: schonende und offene Verfahren
Eine Aussackung der Hauptschlagader (Aortenaneurysma) im Brust- oder Bauchraum macht über einen langen Zeitraum hinweg keine Beschwerden und kann dennoch lebensbedrohlich werden. Die Versorgung von komplexen Aortenaneurysmen ist ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Klinik, den wir je nach Befund uterschiedlich behandeln – offen, minimal intensiv oder als Hybrideingriff. Oft genügt eine Seitenastprothese, eine Spezialität unserer Klinik: Ein Stent-Graft wird schonend von innen über die Leiste eingebracht (endovaskulär, EVAR). In anderen Fällen kombinieren wir die Verfahren oder operieren offen. Welcher Weg passt, hängt von Lage und Form des Aneurysmas und vom Gesundheitszustand ab. Das entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen.
Mehr zur Aortenaneurysma-Behandlung
Für besonders schwierige Fälle setzen wir die neue OP-Methode „Thoracoflo“ ein. Sie verbindet offene und endovaskuläre Technik in einem einzigen Eingriff und stellt gezielt die Gefäßäste zu Nieren, Leber und Darm wieder her. Der Brustkorb muss dabei nicht geöffnet werden, und die Aorta wird nicht vollständig abgeklemmt. Das senkt das Risiko schwerer Komplikationen erheblich. Auch Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion kommen so schonender durch die Behandlung. Wir sind das erste nicht-universitäre Krankenhaus weltweit, das diese am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf entwickelte Methode anwenden darf.
Halsschlagader & Schlaganfallvorsorge (Carotis-Chirurgie)
Eine verengte Halsschlagader (Carotisstenose) gehört zu den häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall. Wir behandeln sie operativ wie interventionell, um genau das zu verhindern. Die neurologische Diagnostik vor und nach dem Eingriff erfolgt direkt bei uns am Standort, sodass wir den Behandlungserfolg unmittelbar überwachen können. Auch Patientinnen und Patienten, die bereits neurologische Ausfälle hatten, erleben danach häufig eine deutliche Rückbildung ihrer Beschwerden.
Durchblutungsstörungen der Beine (PAVK / „Raucherbein“)
Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK), umgangssprachlich „Raucherbein“, ist die Durchblutung der Beine gestört. Bleibt sie unbehandelt, drohen ernste Folgen. Wir bieten das volle Behandlungsspektrum mit dem m Team Intervention: von der schonenden, minimal-invasiven Aufdehnung verengter Gefäße von innen bis zur klassischen Operation. Auch modernste kathetergestützte Verfahren setzen wir ein, um verschlossene Gefäße wieder zu eröffnen, von der Tunnelbohrmaschine bis zur Ultraschallzertrümmerung.Welcher Weg der richtige ist, entscheiden wir individuell. Im Mittelpunkt steht, die Belastung gering und die Erholungszeit kurz zu halten.
Venenleiden und Phlebologie: unser Venenkompetenzzentrum
Krampfadern, Thrombosen und andere Venenleiden behandeln wir in unserem Venenkompetenzzentrum. Es ist seit über 10 Jahren zertifiziert und wurde seither mehrfach erfolgreich re-zertifiziert. Eine besondere Stärke ist die differenzierte Ultraschalldiagnostik. Sie ist die Grundlage für eine präzise und individuell abgestimmte Therapie.
Endovaskulär und minimal-invasiv: schonend behandeln, rund um die Uhr
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die endovaskuläre Chirurgie. Statt einer klassischen offenen Operation behandeln wir dabei von innen über das Gefäßsystem, oft auch in kombinierten Hybrid-Verfahren. Das macht große Schnitte in vielen Fällen überflüssig. Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das weniger Belastung und eine kürzere Erholungszeit.
Diese Versorgung steht rund um die Uhr bereit, auch im Notfall. Ein gefäßchirurgischer Dienstarzt ist jederzeit im Haus, dazu halten wir durchgehend Notfallkapazitäten vor. Selbst in kritischen Situationen wie einem geplatzten Aortenaneurysma können wir so schnell handeln, häufig ohne großen Schnitt.
Unser Team & Expertise
Geleitet wird die Klinik von Prof. Dr. Johannes Hoffmann, Klinikdirektor und Chefarzt. Jährlich führen wir über 2.000 gefäßchirurgische Eingriffe durch. Um diese Erfahrung weiter auszubauen, haben wir unser oberärztliches Team gezielt verstärkt:
- Dr. Ahmed Murtaja, Leitender Oberarzt, spezialisiert auf endovaskuläre Chirurgie und besonders auf die Aortenchirurgie. Zuvor war er am Universitätsklinikum Heidelberg tätig
- Dr. Birgit Pölsler, Oberärztin und endovaskuläre Chirurgin mit besonderer Expertise in der endovaskulären Therapie, zuvor Leitende Oberärztin am St. Petrus-Krankenhaus Wuppertal.
- Dr. Guido Eickmann, Oberarzt mit breitem gefäßchirurgischem Spektrum, zuvor Chefarzt im Evangelischen Krankenhaus Mettmann.
Alle haben ihre Qualifikation durch Prüfungen der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und durch hohe Eingriffszahlen nachgewiesen.
Qualität & Zertifizierungen
Schon 1984 als erste selbständige Klinik ihrer Art in Essen gegründet, sind wir heute Teil eines zertifizierten interdisziplinären Gefäßzentrums in Re-Zertifzierung. Hinzu kommt unser seit über 10 Jahren durchgängig zertifiziertes Venenkompetenzzentrum. Diese Zertifizierungen werden regelmäßig überprüft. Für Sie bedeutet das verlässliche, geprüfte Behandlungsqualität.
Aktuelle Nachrichten
Elisabeth-Krankenhaus Essen





