GesundheitsTreff im Elli: Die „stille Gefahr“ Bauchaortenaneurysma
Erstellt von Dorothee Renzel
24.08.2026 Elisabeth-Krankenhaus Essen, Herz und Gefäße
Eine Aussackung der Bauchschlagader verursacht häufig lange Zeit keine Beschwerden. Reißt das sogenannte Bauchaortenaneurysma jedoch, besteht akute Lebensgefahr.
Wie die Erkrankung frühzeitig erkannt und heute behandelt werden kann, zeigt der nächste „GesundheitsTreff im Elli“, zu dem die Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie für Mittwoch, 16. September 2026, ab 14:00 Uhr in den Hörsaal des Elisabeth-Krankenhauses Essen, Klara-Kopp-Weg 1, einlädt.
Unter dem Titel „Keine Angst vor der stillen Gefahr“ informieren die Gefäßspezialistinnen und -spezialisten des Krankenhauses verständlich über Ursachen und Risiken eines Bauchaortenaneurysmas. Sie erläutern die Möglichkeiten der Vorsorge durch eine schmerzfreie Ultraschalluntersuchung und stellen moderne, minimalinvasive Behandlungsverfahren mit Stent-Prothesen vor. Auch die Kontrolle und Behandlung möglicher Undichtigkeiten an einer eingesetzten Gefäßprothese werden thematisiert.
Zum Abschluss demonstriert Prof. Dr. Johannes Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie, an einem Modell, wie eine Gefäßprothese eingesetzt wird. Dabei haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, ihre persönlichen Fragen zu stellen. Anschließend lädt das Team zu einem Austausch bei einem kleinen Imbiss ein.
GesundheitsTreff im Elli – das Programm
Keine Angst vor der „stillen Gefahr“ – was Sie über Aussackungen der Bauchschlagader wissen müssen
Mittwoch, 16. September 2026, 14:00 Uhr
Elisabeth-Krankenhauses Essen, Hörsaal
Klara-Kopp-Weg 1
45138 Essen
Ein Bauchaortenaneurysma ist eine Aussackung der Bauchschlagader. Da die Erkrankung häufig keine Beschwerden verursacht, bleibt sie oft lange unbemerkt. Deshalb spricht man auch von der „stillen Gefahr“. Bei unserem GesundheitsTreff erfahren Sie, wie ein Aneurysma erkannt, kontrolliert und mit modernen Verfahren behandelt werden kann. Unsere Expertinnen und Experten der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie erklären die medizinischen Zusammenhänge verständlich und beantworten Ihre Fragen.
| 14:00 Uhr: Begrüßung und Einführung | Was ist ein Aneurysma, warum kann es gefährlich werden und weshalb bleibt es so häufig unbemerkt? Prof. Dr. med. Johannes Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie |
| 14:30 Uhr: Der Blick in den Bauch - Screening und Kontrollen nach der Operation | Wie läuft die schmerzfreie Ultraschalluntersuchung ab? Und warum kann eine frühzeitige Untersuchung Leben retten? Gundula Nemesch, Oberärztin der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie |
| 15:00 Uhr: Moderne Behandlung mit Stent-Prothesen | Wie kann ein Bauchaortenaneurysma mit minimalinvasiven Verfahren behandelt werden? Vorgestellt werden moderne Methoden, die den Körper möglichst wenig belasten. Dr. med. Ahmed Murtaja, Leitender Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie |
| 15:30 Uhr: Präzise Behandlung kleiner Undichtigkeiten | Wie lassen sich sogenannte Endoleaks an einer Gefäßprothese mithilfe moderner CT-Technik erkennen und behandeln? Dr. med. Mikolaj Walensi M.A., Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie |
| 16:00 Uhr: Medizin zum Anfassen | Live-Demonstration am Modell: Prof. Dr. Johannes Hoffmann zeigt, wie eine Gefäßprothese bei einem Bauchaortenaneurysma eingesetzt wird. Währenddessen können die Besucherinnen und Besucher ihre Fragen stellen. |
| Zum Abschluss laden wir zu einem persönlichen Austausch und einem kleinen Imbiss ein. |
