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Verstärkung für die gefäßchirurgischen Interventionen: Expertise auf höchstem Niveau weiter ausgebaut

Erstellt von Katharina Tugend

18.05.2026 Elisabeth-Krankenhaus Essen, Contilia, Herz und Gefäße

Das verstärkte Team der Gefäßchirurgie bietet neben den konventionellen Operationen im gesamten Gefäßsystem modernste, minimal-invasive Behandlungen rund um die Uhr – auch im Notfall. Ein weiterer Fortschritt für Spitzenmedizin und maximale Patientensicherheit.

Die Klinik für Gefäßchirurgie baut ihre Kompetenz im Bereich der Gefäßintervention weiter aus und verstärkt gezielt ihr erfahrenes Team. Ziel ist es, den Kranken auch künftig eine moderne, minimal-invasive Versorgung auf höchstem Niveau anbieten zu können.

Im Zentrum steht dabei die endovaskuläre Chirurgie: Anders als bei klassischen offenen Operationen erfolgen Eingriffe hier – wann immer möglich – schonend von innen über das Gefäßsystem („endo-vaskulär“) oder in kombinierten Verfahren (Hybrid). Große Schnitte lassen sich dadurch häufig vermeiden, die Belastung für die gefäßkranken Patientinnen und Patienten wird reduziert und die Erholungszeiten verkürzen sich deutlich.

Hochqualifizierter Zuwachs im ärztlichen Team

Zur weiteren Stärkung des bestehenden oberärztlichen Teams konnte die Klinik eine hochqualifizierte endovaskuläre Chirurgin und zwei neue Endo Spezialisten gewinnen. Neu hinzugekommen sind:

  • Dr. Birgit Pölsler, Oberärztin mit besonderer Expertise in der endovaskulären Therapie und endovaskuläre Chirurgin.
  • Dr. Ahmed Murtaja, leitender Oberarzt und ausgewiesener Interventionsspezialist zuletzt Oberarzt der Universitätsmedizin Heidelberg (endovaskulärer Spezialist)
  • Dr. Guido Eickmann, erfahrener Oberarzt mit breitem gefäßchirurgischem Spektrum, zuletzt Chefarzt im evangelischen Krankenhaus Mettmann (endovaskulärer Chirurg)

Alle neuen Teammitglieder sind zertifiziert und haben ihre besondere Qualifikation durch erfolgreich abgelegte Prüfungen der deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und durch umfangreiche Eingriffszahlen belegt.

Optimal auf moderne Behandlungsanforderungen vorbereitet

Mit dieser Verstärkung ist die Klinik hervorragend auf die steigenden Patientenzahlen in der endovaskulären Therapie vorbereitet – sei es bei der Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (dem sogenannten „Raucherbein“) oder komplexen Eingriffen an der Hauptschlagader (Aorta).

Prof. Hoffmann, Chefarzt der Klinik, betont: „Ich bin stolz auf dieses starke Team, das es uns ermöglicht, unsere Patientinnen und Patienten rund um die Uhr auf höchstem Niveau zu versorgen. Insbesondere bei Notfällen wie geplatzten Aortenaneurysmen können wir dank unserer Expertise und der eingespielten Abläufe häufig ohne große Schnitte behandeln.“

Um die postinterventionelle Versorgung sicherzustellen, ist jederzeit ein gefäßchirurgischer Dienstarzt im Haus verfügbar. Darüber hinaus hält die Klinik kontinuierlich Notfallkapazitäten bereit, sodass auch in kritischen Situationen schnell und zuverlässig geholfen werden kann.