Fachklinik Kamillushaus Heidhausen Leben ohne Sucht

Sehr geehrte Patienten und Besucher,

Unser Angebot ist auf die Behandlung von Menschen spezialisiert, die an einer Alkohol-, Medikamenten- oder Suchtmittelabhängigkeit erkrankt sind und/oder an komorbiden Störungen wie Depression, posttraumatische Belastungsstörung oder Persönlichkeitsstörung leiden.

Ein intensives fachübergreifendes Behandlungskonzept legt den Grundstein für die Entwöhnung von der Sucht. Je nach Therapiephase und jeweiligen Lebensumständen können die Patienten die Entwöhnung im Rahmen der Rehabilitation stationär, tagesklinisch oder ambulant wahrnehmen. Dem voraus geht die stationäre Entgiftung. Nach beendeter Therapie und bei akuten Krisen steht die Institutsambulanz mit Rat und Tat zur Seite.

 

Ein Netzwerk an Hilfen

Nicht selten steckt hinter einer auf den ersten Blick rein körperlichen Erkrankung ein übermäßiger Alkoholkonsum. Betreffende Patienten aus anderen Contilia-Krankenhäusern, etwa dem St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh, werden im Rahmen von Suchtkonsilen motiviert, ihren Umgang mit Alkohol zu hinterfragen. Eine enge Kooperation besteht außerdem mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern.

Gemeinsam mit dem St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh und dem St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern zählt die Fachklinik Kamillushaus Heidhausen zu den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel, die seit 2014 zur Contilia Gruppe gehören.

„Ein Therapieziel für ihre Patienten verfolgen alle Abteilungen gleichermaßen: Ein Leben ohne Suchtmittel.“

Chefärztin Dr. Wibke Voigt

Qualifizierter Entzug 30 Betten

Der Ausweg aus der Sucht beginnt mit dem körperlichen Entzug. Dieser sollte nie im Alleingang, sondern unbedingt unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Schon mit dem Beginn der stationären Entgiftung mit intensiver medizinischer Betreuung und Linderung der Entzugserscheinungen nehmen die Patienten zur Motivation an Informationsgruppen, Sport und Psychotherapie teil. Auch die Anträge für die folgende Rehabilitation werden gestellt, so dass diese nahtlos anschließen kann.

Ausweg aus der Sucht - Qualifizierter Entzug - Entgiftung in der Fachklinik Kamillushaus

Stationäre Rehabilitation 65 Betten

Die körperliche und seelische Genesung sind die nächsten Schritte zur Abstinenz und Ziele der Langzeittherapie. Der stationäre Aufenthalt bietet einen geschützten therapeutischen Rahmen, in dem sich die Patienten ganz darauf konzentrieren können, mit ihrer Suchterkrankung und weiteren psychischen Störungen umzugehen.

Schritte zur Abstinenz - Stationäre Rehabilitation - Langzeittherapie in der Fachklinik Kamillushaus

Ganztägig ambulante Therapie 20 Plätze

Die Tagesklinik richtet sich an Patienten, die aufgrund ihres Abstinenzverhaltens und ihres stabilen sozialen Umfeldes Tag für Tag unabhängiger werden und keine stationäre Behandlung benötigen, ihr suchtfreies Leben aber noch festigen wollen.

Tag für Tag unabhängiger - Ganztägig ambulante Rehabilitation - Tagesklinische Suchttherapie in der Fachklinik Kamillushaus

Ambulante Rehabilitation Sucht

Im Trägerverbund mit dem Caritasverband Essen e.V. und dem Diakoniewerk Essen e.V. finden hier Patienten eine ambulante Behandlung, die es ihnen erlaubt, weiterzuarbeiten und den Alltag zu Hause zu meistern. Auch Patienten in der Weiter- oder Nachbehandlung nach stationärer Therapie/Rehabilitation profitieren von der ambulanten Rehabilitation.

Stabil im Leben stehen - Ambulante Rehabilitation Sucht

Psychiatrische Institutsambulanz

Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) ist erste Anlaufstelle für Menschen mit Suchtproblemen, die zuvor noch keine Therapie hatten. Auch Patienten mit ADHS oder einer Posttraumatischen Belastungsstörung können sich hierhin wenden. Eine Suchttherapie bringt Höhen und Tiefen mit sich. Um in einer seelischen Krise oder bei der Gefahr eines Rückfalls schnelle und unkomplizierte Hilfe anbieten zu können, steht die PIA Patienten und auch Angehörigen offen.

Schnelle Hilfe in der Krise - Psychiatrische Institutsambulanz

Therapien

Die Behandlung von komorbiden Erkrankungen in den sogenannten indikativen Gruppen ist ein wichtiger Beitrag für eine erfolgreiche Suchttherapie. Ineinandergreifende Therapiekonzepte erleichtern die individuelle Behandlungsplanung und fließende Übergänge in andere Abteilungen. Um jeden Patienten kümmern sich Experten aus Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialarbeit, Ergo- und Sporttherapie sowie Diätberatung.

  • Spezielle Gruppen bei: Depression, Posttraumatischer Belastungsstörung, Angsterkrankung, Persönlichkeitsstörung
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Ergo- und Gestaltungstherapie
  • Sporttherapie
  • Ernährungsberatung
  • Entspannungstechniken
  • Rückfallprophylaxe-Gruppe
  • Arbeitstherapie
  • medizinisch-berufliche Rehabilitation 

Freizeitgestaltung

  • Das parkähnliche Gelände in ruhiger Umgebung bietet viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
  • Indoor-Aktivitäten: Volleyball, Tischtennis, Fitness- und Gerätetraining, Kegelbahn
  • Lesecafé, Lehrküche, Kiosk, Näh- und Spielezimmer, "Men and Women-Lounches"

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001/deQus

Wir stellen uns regelmäßig der Qualitätskontrolle durch unabhängige Prüfer. Seit 2012 ist der Bereich der medizinisch-therapeutischen Rehabilitation nach DIN EN ISO 9001/deQus (Deutsche Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Suchttherapie e.V.) zertifiziert. Die deQus setzt unter anderem einen Schwerpunkt auf Kooperation - ein Auftrag, dem die Fachklinik Kamillushaus durch die enge Vernetzung mit internen und externen Behandlungs- und Nachsorgeeinrichtungen nachkommt. Durch den Trägerverbund mit Caritas und Diakonie ist ein dezentrales Angebot an den jeweiligen Beratungsstellen möglich, so dass die Therapie wohnortnah durchgeführt werden kann.

Fachklinik Kamillushaus Heidhausen

45239 Essen Heidhausen
Heidhauser Straße 273
Telefon: +49 201 8406 0
E-Mail: kamillushaus@contilia.de

Ansprechpartner

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Dr. med.
Wibke Voigt

Chefärztin

Fachklinik Kamillushaus Heidhausen

Heidhauser Str. 273, 45239 Essen
Fon: +49 201 8406 116
Fax: +49 201 8406 180

Leben ohne Sucht

Suchttherapie in der Fachklinik Kamillushaus

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Schnelle Hilfe in der Krise

Schnelle Hilfe in der Krise - Psychiatrische Institutsambulanz

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Ausweg aus der Sucht

Qualifizierter Entzug - Entgiftung in der Fachklinik Kamillushaus

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Schritte zur Abstinenz

Ganztägig ambulante Rehabilitation - Langzeittherapie in der Fachklinik Kamillushaus

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Gemeinsam auf dem Weg

Ganztägig ambulante Rehabilitation - Tagesklinische Suchttherapie in der Fachklinik Kamillushaus

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Stabil im Leben stehen Ambulante Rehabilitation Sucht

Flyer Stabil im Leben stehen - Ambulante Rehabilitation Sucht

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OffenGesagt!

Ihre Meinung ist uns wichtig! - Lob und Kritik zum Aufenthalt in der Fachklinik Kamillushaus

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Aufnahme

Wenn Sie den Entschluss zur Suchttherapie gefasst haben, machen wir Ihnen den Start ganz leicht:

  • Qualifizierter Entzug (Entgiftung, stationär): Sie benötigen lediglich eine Krankenhauseinweisung von Ihrem Hausarzt. Das Aufnahmebüro ist Montag-Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr erreichbar: Telefon: +49 201 8406 140 (Frau Cornelsen/Frau Haps)
  • Stationäre Rehabilitation (Entwöhnungsbehandlung) und Ganztägig ambulante Rehabilitation (Tagesklinik): Bitte beantragen Sie die Therapie über eine Suchtberatungsstelle bei Ihrer Rentenversicherung oder Krankenkasse. Oder stellen Sie bereits während der Entzugsbehandlung einen Antrag im Eilverfahren, so dass die Rehabilitationsbehandlung nahtlos anschließen kann.
  • Ambulante Rehabilitation Sucht (im Trägerverbund mit dem Caritasverband Essen e.V. und dem Diakoniewerk Essen e.V.): Die Beantragung läuft über die Einrichtungen des Trägerverbundes, andere Suchtberatungsstellen, unsere Psychiatrische Institutsambulanz oder den betrieblichen Sozialdienst. Sie benötigen die Kostenzusage der Rentenversicherung bzw. Ihrer Krankenkasse.

Aufnahmebüro

Das Aufnahmebüro ist Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr erreichbar.
Telefon: +49 201 8406 140 (Frau Cornelsen/Frau Haps)

Sprechstunden Psychiatrische Institutsambulanz

Zur Terminvereinbarung sind wir für Sie erreichbar zu den folgenden Zeiten:

  • Montag, 7.30-16.30 Uhr
  • Dienstag, 7.30-16.00 Uhr
  • Mittwoch, 7.30-15.15 Uhr
  • Donnerstag, 7.30-18.00 Uhr
  • Freitag, 7.30-13.30 Uhr
     

Offene Sprechstunde ohne Termin:

  • Montag und Donnerstag, 13.00-14.00 Uhr
  • Dienstag, 11-12 Uhr

Zum Besuch der Institutsambulanz ist keine Einweisung erforderlich.

Telefon +49 201 8406 124 (Frau Zobel)