
Robotikunterstützte Knieoperationen mit CORI®
Präzise Knieprothesen-Operation im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr
Mehr Präzision für Ihr künstliches Kniegelenk
Mit dem robotikunterstützten System CORI® setzt das St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr auf moderne Medizintechnik in der Knieendoprothetik. Das System unterstützt unsere erfahrenen Senior-Hauptoperateure dabei, die Knieprothese individuell an die Anatomie der Patient:innen anzupassen, egal ob ein vollständiger Gelenkersatz oder ein Teilgelenkersatz durchgeführt wird.
Dabei gilt: Nicht der Roboter operiert – vielmehr liefert CORI® dem Operationsteam präzise Informationen und unterstützt die exakte Umsetzung des zuvor geplanten Eingriffs. Die Entscheidung und Kontrolle liegen während der gesamten Knieoperation jederzeit bei dem Senior-Hauptoperateur des Contilia EndoProthetikZentrumMAX im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr.












So wird Ihre Knieprothese individuell geplant
Jedes Kniegelenk ist einzigartig. CORI® erfasst während der Knieoperation die individuelle Anatomie des Kniegelenks und erstellt daraus ein dreidimensionales Modell. Auf dieser Grundlage kann sowohl die Implantatgröße, als auch die Positionierung der Knieprothese exakt geplant und während des Eingriffs fortlaufend überprüft werden. Im Gegensatz zu anderen Systemen berücksichtigt das am St. Marien Hospital im Einsatz befindliche System auch die individuelle Weichteilspannung (Bänder, Sehnen, Gelenkkapsel).
So können Knochenresektionen und die Ausrichtung der Knieprothese präzise an die persönlichen anatomischen Gegebenheiten angepasst werden.
Vorteile der robotikunterstützten Knieprothese
- individuelle Planung auf Basis der persönlichen Anatomie und Ausgangssituation
- hohe Präzision bei der Positionierung des künstlichen Kniegelenks
- Unterstützung bei der Wiederherstellung der natürlichen Gelenkmechanik
- kontinuierliche Kontrolle während des Eingriffs
- Simulation von einzelnen Operationsschritten und deren Resultat auch während der Operation
- moderne, computergestützte Operationstechnologie
- vollständige Kontrolle des Eingriffs durch einen Senior-Hauptoperateur des Contilia EndoProthetikZentrumMAX
Für wen eignet sich eine robotikunterstützte Knieoperation?
Das robotikunterstützte Verfahren kommt bei geeigneten Patient:innen zum Einsatz, die einen künstlichen Kniegelenkersatz erhalten. Ob eine Operation mit CORI® medizinisch sinnvoll ist, wird nach einer ausführlichen Diagnostik und persönlichen Beratung im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr individuell entschieden.
Robotikunterstützte Kniechirurgie im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr
Die robotikunterstützte Chirurgie mit CORI® verbindet modernste Technologie mit der langjährigen Erfahrung unserer Spezialisten im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr. Ziel ist es, für jede Patientin und jeden Patienten die qualitativ hochwertigste Versorgung auf Grundlage aktueller medizinischer Erkenntnisse zu erreichen, damit ein bestmögliches Leben mit dem neuen Kniegelenk erreicht werden kann. Mit mehr als 1.000 Gelenkersatzoperationen an Knie- und Hüftgelenk pro Jahr verfügen wir über eine große Erfahrung auch bei schwierigen Ausgangsvoraussetzungen.
Was ist eine robotikunterstützte Knieoperation?
Bei einer robotikunterstützten Knieoperation unterstützt ein modernes Computersystem die Operateurin oder den Operateur während des Eingriffs. Anders als der Begriff „Roboter“ vermuten lässt, führt das System die Operation nicht eigenständig durch.
Stattdessen liefert es präzise Informationen über die individuelle Anatomie und unterstützt dabei, den Eingriff sorgfältig zu planen und exakt umzusetzen. Die Operateurin oder der Operateur trifft dabei jederzeit alle medizinischen Entscheidungen und behält während der gesamten Knieoperation die vollständige Kontrolle. Somit unterstützt das System den Operateur und eliminiert potentielle Fehlerquellen.
Im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr kommt hierfür das robotikunterstützte System CORI® zum Einsatz. Es unterstützt insbesondere bei der Implantation von Knieprothesen, indem es während der Operation die Anatomie des Kniegelenks erfasst und eine individuelle Planung der Prothesenposition ermöglicht.
Die Verbindung aus langjähriger operativer Erfahrung und moderner Medizintechnik trägt dazu bei, den Eingriff präzise auf die persönlichen Voraussetzungen der Patientin oder des Patienten abzustimmen.
Häufige Fragen zur robotikunterstützten Knieoperation und Knieprothese - FAQ
Operiert der Roboter bei einer Knieoperation selbst?
Nein. Das CORI®-System operiert nicht selbstständig. Es unterstützt unsere Senior-Hauptoperateure während der Knieoperation mit präzisen Messungen und einer computergestützten Planung. Die Operation wird jederzeit vollständig von den Chirurgen kontrolliert und durchgeführt.
Welche Vorteile bietet eine Knieoperation mit CORI®?
CORI® erstellt während der Operation ein dreidimensionales Modell Ihres Kniegelenks. Dadurch kann die Position des künstlichen Kniegelenks individuell an Ihre Anatomie angepasst werden. Das System unterstützt den Operateur dabei, den Eingriff mit hoher Präzision durchzuführen. Darüber hinaus trägt CORI® dazu bei, potentielle Fehlerquellen bei der Operation zu eliminieren.
Benötige ich vor einer robotikunterstützten Knieoperation eine Computertomographie (CT)?
Nein. Einer der Vorteile des CORI®-Systems ist, dass in der Regel keine CT-Untersuchung zur Operationsplanung erforderlich ist. Die notwendigen anatomischen Daten werden während des Eingriffs direkt am Kniegelenk erfasst. Im Gegensatz zu anderen Systemen kommen also keine zusätzlichen Röntgenstrahlen zur Anwendung.
Für wen eignet sich eine robotikunterstützte Knieoperation?
Das Verfahren kommt für viele Patient:innen infrage, die einen künstlichen Kniegelenkersatz benötigen. Ob eine Operation mit CORI® für Sie geeignet ist, entscheidet Ihr behandelnder Arzt nach einer gründlichen Diagnostik und einem persönlichen Beratungsgespräch.
Welche Vorteile bietet das CORI®-System?
Das System unterstützt eine präzise und individuelle Positionierung der Knieprothese. Ziel ist es, die Implantation optimal an die persönliche Anatomie anzupassen und den Eingriff bestmöglich zu unterstützen.
Ist eine robotikunterstützte Knieprothesen-Operation mit CORI® sicher?
Ja. CORI® ist ein medizinisch zugelassenes Assistenzsystem, das den Hauptoperateur während des Eingriffs unterstützt. Die Verantwortung für sämtliche Entscheidungen und jeden Operationsschritt liegt jederzeit beim Chirurgen, der die OP leitet.
Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?
Die robotikunterstützte Operation ist Bestandteil der regulären Behandlung mit einer Knieendoprothese. Für gesetzlich und privat Versicherte entstehen in der Regel keine zusätzlichen Kosten.
Ist die Operation länger als ein herkömmlicher Eingriff?
Die Operationsdauer kann je nach individueller Situation variieren. Die Dauer der Knieoperation unterscheidet sich in der Regel nicht wesentlich von einer konventionellen Knieprothesenoperation.
Wann kann ich nach einer Knieoperation wieder laufen?
Bereits am Tag der Knieoperation oder am folgenden Tag beginnen die ersten Mobilisationsübungen unter Anleitung unseres therapeutischen Teams im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr. Der weitere Heilungsverlauf und die Rehabilitation richten sich nach Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand und dem individuellen Behandlungsplan.
Kann jedes künstliche Kniegelenk mit CORI® eingesetzt werden?
Nicht jedes künstliche Kniegelenk ist für jedes robotikunterstützte Verfahren geeignet. Welche Implantatversorgung für Sie die Beste ist, entscheiden unsere Spezialisten des Contilia EndoProthetikZentrumMAX im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr individuell anhand Ihres Krankheitsbildes, Ihrer Anatomie und Ihrer persönlichen Bedürfnisse.
Ablauf einer robotikunterstützten Knieprothesen-Operation im St. Marien-Hospital
- Erstberatung
Im ersten Schritt untersuchen wir Ihren Gelenkapparat, Ihr Kniegelenk, besprechen Ihre Beschwerden und prüfen, ob ein künstlicher Kniegelenkersatz für Sie infrage kommt. Gemeinsam entscheiden wir, welches Behandlungsverfahren für Sie am besten geeignet ist. - Operationsvorbereitung
Vor dem Eingriff erfolgen alle notwendigen Voruntersuchungen. Sie erhalten ausführliche Informationen zum Operationsablauf, zur Narkose sowie zu den Schritten nach der Operation. Offene Fragen können Sie jederzeit mit Ihrem behandelnden Arzt im SMH besprechen. - Die Knieoperation mit CORI®
Während der Knieoperation erfasst das CORI®-System die individuelle Anatomie Ihres Kniegelenks und erstellt ein dreidimensionales Modell. Auf dieser Grundlage unterstützt das System die präzise Planung und Positionierung der Knieprothese. Die gesamte Operation wird dabei jederzeit von einem erfahrenen Hauptoperateur durchgeführt. - Frühe Mobilisation
Bereits am Tag der Operation oder am folgenden Tag beginnen die ersten Mobilisationsübungen unter Anleitung unseres Therapieteams im St. Marien-Hospital. Ziel ist es, Ihre Beweglichkeit schrittweise wiederherzustellen und den Heilungsprozess zu unterstützen. - Rehabilitation
Nach dem Krankenhausaufenthalt schließt sich – je nach individuellem Bedarf – eine ambulante oder stationäre Rehabilitation an. Dort arbeiten Sie gemeinsam mit Therapeut:innen daran, Kraft, Beweglichkeit und Sicherheit im Alltag zurückzugewinnen. - Nachsorge
Auch nach Ihrer Entlassung begleiten wir Sie weiter. Regelmäßige Nachuntersuchungen durch unsere Experten ermöglichen es, den Heilungsverlauf zu kontrollieren und Ihre neue Knieprothese langfristig optimal zu betreuen.
Alle Fotos: Team Foto Köhring