Contilia Rhythmus Symposium: Big Data und KI

Erstellt von Dorothee Renzel

21.10.2019 Contilia, Herz und Gefäße

Herzrhythmusstörungen zählen weiterhin zu einer der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Eine Ursache dafür ist, dass sie in vielen Fällen nur schwer vorhergesagt werden können.

Das Contilia Rhytmus-Symposium, jetzt im Oktogon auf der Zeche Zollverein veranstaltet vom Contilia Herz- und Gefäßzentrum, widmete sich genau deshalb den neuen Technologien, die versuchen, mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz  (KI) hier Abhilfe zu schaffen. 

„Mit der Einführung der Apple Watch werden hier vollkommen neue Wege beschritten. Deshalb haben wir im Rahmen des Symposiums diese neuen Entwicklungen eingehend diskutiert“, so Prof. Heinrich Wieneke, Direktor im Contilia Herz- und Gefäßzentrum, und Gastgeber der Symposiums. Darüber hinaus standen auch neue interventionelle Behandlungstechniken in der Elektrophysiologie (EP) im Fokus der Vorträge und Diskussionen. Auch ein sogenannter „Life in the box“-Fall aus dem EP-Labor der Klinik für Kardiologie und Angiologie im Elisabeth-Krankenhaus Essen begeisterte die Mediziner.

„Im Rahmen der Veranstaltung wollten wir den Kolleginnen und Kollegen verdeutlichen, dass durch den  Einsatz neuer Verfahren die Sicherheit und die Erfolgsraten der Eingriffe deutlich verbessert werden konnten“, so Prof. Heinrich Wieneke. 

Das Contilia Herz- und Gefäßzentrum lädt alle zwei Jahre Kardiologen zum Elekrotrophysiologie-Symposium nach Essen ein. Es dient dem Austausch und der Diskussion medizinischerThemen, aus dem klinischen Alltag sowie der Wissenschaft.