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Experte für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

02.03.2021 Contilia, Viszeralmedizin

Zum Jahresbeginn 2021 hatte auch ein neuer Oberarzt seinen Auftakt im Elisabeth-Krankenhaus Essen: In der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie stößt Dr. Gregor Pelster zum Team unter Chefärztin Prof. Dr. Schumacher.

Zu seiner Expertise zählen insbesondere die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen – Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Seit über 15 Jahren beschäftigt sich Dr. Gregor Pelster klinisch und auch wissenschaftlich mit diesen Krankheitsbildern. „Da sich in diesem Bereich in den letzten zwei Jahrzehnten eine Vielzahl an neuen Therapiemöglichkeiten etabliert haben, ist hier eine Sub-Spezialisierung innerhalb der Gastroenterologie entstanden“, so der Gastroenterologe, der schon seit zehn Jahren auch über eine Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung zur ambulanten Behandlung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen verfügt. Nun können einmal pro Woche Patienten mit schweren Krankheitsverläufen Termine zur ambulanten Sprechstunde im Elisabeth-Krankenhaus Essen vereinbaren. Voraussetzung für einen Termin ist eine Überweisung vom niedergelassenen Facharzt bzw. Gastroenterologen. „Ich freue mich, den Bereich der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen hier zu vertiefen. Ich werde auch in diesem Bereich natürlich mit den anderen Fachabteilungen kooperieren: zum Beispiel mit der Chirurgie, da immer mal Patienten operiert werden müssen oder auch mit der Pädiatrie, da die Erkrankungen schon im Kindesalter beginnen können und diese als Erwachsene weiterbehandelt werden müssen.“ Trotz seines Schwerpunktes gelte sein Engagement natürlich allen Bereichen der Inneren Medizin und Gastroenterologie. Hier stehe die Versorgung der stationär aufgenommenen Patienten und die Endoskopien klar im Vordergrund, so Dr. Pelster.

„Ich bin im Elisabeth-Krankenhaus geboren“

Angefangen hatte seine internistische Ausbildung in mehreren Essener Krankenhäusern. „Dort habe ich früh  meine Leidenschaft für die Gastroenterologie entwickelt, mich hat die Kombination aus praktischem Handwerk und spezieller innerer Medizin begeistert“, erklärt er. „Somit bin ich dann an die Uniklinik Essen zur Schwerpunkt-Weiterbildung gegangen. Als Oberarzt war ich kurzzeitig in Oberhausen und zuletzt für eine sehr lange Zeit – insgesamt über 16 Jahre - im St. Josef Krankenhaus in Essen-Werden.“

Seine neue Tätigkeit für das Elisabeth-Krankenhaus sei auch eine Art von Rückkehr. „ Ich bin tatsächlich sogar hier im Elli geboren. Ich bin also nicht nur gebürtiger Essener, sondern gebürtiger Elisabethaner.“

Doch es gibt noch mehr Gründe, weshalb sich der Oberarzt über seine neue Tätigkeit freut: Vor allem das breite Spektrum der Klinik und die hohe Spezialisierung in den einzelnen Fachbereichen fasziniere ihn. „Ich bin ja nun acht Wochen hier und bin angetan von dem gastroenterologischen und insbesondere endoskopischen Niveau. Ich freue mich, meine Erfahrung hier einbringen zu können und darauf, Dinge zu verfeinern und Neues zu lernen, da hier auch spezialisierte Eingriffe vorgenommen werden, mit denen ich bisher wenig in Berührung kommen konnte.“