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Feierliche Eröffnung des Neubaus

24.06.2016 Contilia

 

Feierliche Eröffnung des Neubaus

Das neue Krankenhausgebäude des St. Marien-Hospitals ist fertiggestellt. 22,5 Millionen Euro hat die Essener Contilia Gruppe, zu der das Haus gehört, in die bauliche Umsetzung fließen lassen. Ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft, der bei der offiziellen Eröffnung gebührend gefeiert wurde. Nach Grußworten u.a. seitens Barbara Steffens als Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter sowie Oberbürgermeister Ulrich Scholten folgte die Schlüsselübergabe an die Geschäftsführung. Weihbischof em. Dr. Franz Grave und Stadtdechant Michael Janßen weihten den Neubau ein, ehe ihn die zahlreichen Gäste besichtigten.


Der Klinikkomplex verfügt über fünf Geschossebenen. Dazu gehören ein Funktionsbe-reich sowie jeweils zwei Regelleistungs- und Wahlleistungsstationen. Letztere Patienten sind im Erdgeschoss (konservative Fächer) und im dritten Obergeschoss (operative Disziplinen) untergebracht. Während das erste Obergeschoss von Internisten bezogen wird, befinden sich im zweiten Obergeschoss die unfallchirurgischen und orthopädischen Disziplinen. „In den neuen Räumen ist Platz für 134 Betten. Der Bau wird allen Anfor-derungen an ein modernes patientenorientiertes Krankenhaus gerecht“, sagt Hubert Brams, Geschäftsführer des St. Marien-Hospitals Mülheim an der Ruhr. Dabei wird das Prinzip der kurzen Wege unterstützt. Jede Station verfügt über die „Zentrale Mitte“ für Ärzte und Pflegekräfte sowie eine gute Anbindung an den Funktionsbereich. Auf diese Weise wird die Versorgungsqualität gesteigert. Von Vorteil ist auch die bessere Auftei-lung der Zimmer mit eigenen Nasszellen. Die Anordnung der Schränke und Bette bietet außerdem mehr Privatsphäre.


Im Spätsommer rücken an der Kaiserstraße die Bagger an, um das rote Backsteinge-bäude abzureißen. Dann kommt auch hier der Neubau zum Vorschein, der lange Zeit im Verborgenen gebaut wurde. „Die gesamte Ver- und Entsorgung der Baustelle ist ja sozusagen minimal-invasiv durch die Toreinfahrt zum Innenhof erfolgt“, so Architekt Jochen Plato. Die Bauausführungszeit des Gebäudekomplexes mit 7.000 Quadratmetern Geschossfläche hat inklusive der vorbereitenden Arbeiten etwa 2,5 Jahre gedauert. Dabei ist das Angebot für die Menschen in Mülheim und Umgebung erweitert worden. Dieser strukturelle „Umbau“ begann 2014 mit der Zertifizierung des Endoprothetik-zentrums (EPZ) und setzte sich 2015 mit dem Aufbau des Zentrums für Altersmedizin fort. Neben der Schaffung des Zentrums für konservative und chirurgische Wirbelsäu-lentherapie ist die Etablierung der Schlaganfall-Spezialeinheit – die kürzlich nach den hohen Standards der Deutschen Schlaganfallgesellschaft zertifiziert wurde – ein wei-terer Baustein.