Gefäß-Update des Contilia Herz- und Gefäßzentrums ein voller Erfolg

Erstellt von Nadja Frauenhofer

29.01.2018 Herz und Gefäße

Zweites Gefäß-Update in Essen führt rund 100 Spezialisten aus ganz Deutschland zusammen

Gastgeber der Veranstaltung Prof. Dr. Johannes Hoffmann, Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie, 5. v.l., Dr. Roland Heesen, Ltd. Arzt der Angiologie, 10.v.l., PD Dr. Kai Naßenstein, Ltd. Oberarzt der Klinik für Radiologie, 8.v.l. im Kreise ihrer Referenten : v.l. Dr. Philipp Knorn, Dr. Dirk Albrecht, PD Dr.Oliver Kastrup, Prof. Dr. Dirk Woitalla, Prof. Dr. Martin Storck, Prof. Dr. Sebastian Debus

Das Contilia Herz- und Gefäßzentrum lud zu einer Fachtagung rund um das Thema Carotisstenose in die Philharmonie.

Im Mittelpunkt der hochkarätigen Veranstaltung stand die verengte Carotis, die für den gefürchteten Schlaganfall verantwortlich ist. Die aus ganz Deutschland angereisten Mediziner profitierten vom interdisziplinären Know-how der Referenten.

Die Gastgeber, Prof. Hoffmann, Dr. Heesen und PD Dr. Naßenstein verdeutlichten, warum nur das Miteinander der unterschiedlichen Fachrichtungen für die Patientinnen und Patienten die bestmöglichen Erfolge in der Vorbeugung und Behandlung der Carotisstenose bringt.

Kampf dem Schlaganfall

Rund 270.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich einen Schlaganfall. Die Folgen sind meist dramatisch für die Betroffenen, etwa die Hälfte von ihnen bleibt dauerhaft behindert und auf fremde Hilfe angewiesen. Betroffen sind zumeist alte Menschen, doch grundsätzlich tritt der Schlaganfall in allen Altersgruppen auf – sogar Kinder leiden immer häufiger darunter.

Durch die Therapie der Halsschlagaderverengung sind in Deutschland rund 20% der Schlaganfälle vermeidbar. Professor Hoffmann und seine Kollegen verfügen über langjährige Erfahrungen in der Behandlung der gefürchteten Krankheit und deren Vorboten, den Gefäßverengungen. Mit neuen und bewährten Verfahren kann so – frühzeitig erkannt – ein Schlaganfall verhindert werden.

 „Wir müssen gemeinsam herausfinden, welcher Patient von einer prophylaktischen Operation profitiert und bei wem die medikamentöse Basisbehandlung ausreicht“  erläutert Prof. Hoffmann. „Durch die dreifache Qualitätskontrolle in unserem Zentrum ist ein hoher Behandlungsstandard und eine geringe Komplikationsrate bei der Operation gewährleistet“, ergänzt er.