„Leben retten“ bei der Ruhrbahn

Erstellt von Dorothee Renzel

21.10.2019 Contilia, Notfallmedizin

Die „Jungen Retter“ waren jetzt zu Gast bei der Ruhrbahn in Essen. Bei rund 50 Mitarbeitern der Straßenbahn-Werkstatt in Essen-Frohnhausen stand das Thema Laien-Reanimation unter dem Motto „Prüfen, Rufen, Drücken“ auf dem Dienstplan.

Anschaulich erklärten Dr. Ingo Voigt, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin, sowie sein Kollege Björn Bruckhoff, Rettungssanitäter und stellvertretender Leiter der IMC Station im Elisabeth-Krankenhaus Essen, was genau zu tun ist, wenn man im Fall der Fälle in unmittelbarer Nähe ist. „Rund 90.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen plötzlichen Herzstillstand. Hier zählt schnelles Handeln und jede Minute. Jeder kann helfen“, war die Botschaft der beiden Experten in dem Workshop. 

Die Ruhrbahn-Mitarbeiter sind sich nach der Schulung einig, dass sie wieder einmal mehr wachgerüttelt wurden und sich jetzt einmal mehr einbringen werden, wenn in ihrer Umgebung eine Person einen Herzstillstand erfährt. „Auf jeden Fall werden wir helfen können! Wir rufen die 112 und werden umgehend mit dem Drücken auf den Brustkorb beginnen. Eigentlich ganz einfach“, so einer der Mitarbeiter.  

„Es war eine tolle Gruppe, der wir unser Anliegen nahe bringen durften. Auch uns hat der Workshop sehr viel Spaß gemacht“, so Dr. Ingo Voigt. Die Ruhrbahn habe Interesse, noch weiteren Arbeitsbereichen dieses Angebot zu machen und dort Workshops stattfinden zu lassen. „Das freut uns natürlich sehr, dass wir mit unserem Programm überzeugt haben“, freut sich Björn Bruckhoff.