Live-Übertragung aus Essen-Huttrop nach Paris

22.08.2016 Herz und Gefäße

Eine interessante Kombination: Moderne Medizin gepaart mit der Atmosphäre eines Fernsehstudios. Live-Übertragung aus dem Elisabeth-Krankenhaus Essen nach Paris. Kameraleute in OP-Kleidung, die Nebenräume des Herzkatheterlabors vollgepackt mit Schnittpulten und den dazugehörigen Fernsehleuten. Vor der Krankenhaustür ein TV-Übertragungswagen. Anlässlich des weltweit führenden Kongresses für interventionelle Kardiologie EuroPCR, schauten Mediziner aus den verschiedensten aus Paris in die Ruhrmetropole.

PD Dr. Christoph Naber, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie, ist verkabelt mit einem Funkmikrofon.  Aus dem Herzkatheterlabor des Contilia Herz- und Gefäßzentrums am Elisbabeth-Krankenhaus Essen, erklärt er  gemeinsam mit seinem Essener Team und den Herzchirurgen des Herzzentrums Essen-Huttrop, den Zuschauern im Pariser Kongresszentrum die durchgeführten Eingriffe.

Eine der Live-Übertragungen:  das Mediziner-Team ersetzt  an diesem Tag einem Patienten eine Herzklappe mit einem speziellen, minimal invasiven Verfahren. Die Herausforderung besteht darin, dass der Patient in der Vergangenheit bereits einen Eingriff an dieser Herzklappe hatte und ihm damals ein Ring implantiert wurde, in den das Expertenteam nun eine neue Klappe hineinbaut.

„Dies ist ein seltener und komplizierter Eingriff“, so Dr. Thomas Schmitz, Leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie und Leiter des Herzkatheterlabors.  „Internationale Kongresse sind für uns Mediziner von besonderer Bedeutung. Die technischen Möglichkeiten der Live-Übertragung bietet die Chance, auf hohem Niveau voneinander zu lernen.“