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Podcastfolge: Parkinson am Steuer – Was bedeutet die Diagnose für die Fahrtüchtigkeit?

13.02.2026 Katholische Kliniken Ruhrhalbinsel, St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh, Neurologie

Darf man noch Auto fahren, wenn man an Parkinson erkrankt ist? Dieser Frage widmen sich die Psychiaterin Dr. Özge Pekdogan und der Kardiologe Prof. Dr. Oliver Bruder gemeinsam mit dem Parkinson-Experten Prof. Dr. Dirk Woitalla, Chefarzt der Klinik für Neurologie und Leiter des Parkinsonzentrums am St. Josef-Krankenhaus Essen-Kupferdreh.

Morbus Parkinson ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Sie entsteht durch den Verlust von Nervenzellen im Gehirn, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Dopamin spielt eine zentrale Rolle bei der Steuerung von Bewegungen. Fehlt dieser Botenstoff, kommt es zu typischen motorischen Beschwerden wie Bewegungsverlangsamung, Zittern in Ruhe oder Muskelsteifigkeit.

Diese Symptome können sich auch auf das Fahrverhalten auswirken. In Deutschland ist jedoch nicht einheitlich geregelt, wie die Fahrtüchtigkeit bei Parkinson-Patient:innen beurteilt wird. Die behandelnden Ärzt:innen können individuelle Einschätzungen vornehmen und entsprechende Bescheinigungen ausstellen, die beispielsweise das Fahren nur bei Tageslicht oder im vertrauten Wohnumfeld erlauben. Das ist eine gute Nachricht – und ein wichtiger Beitrag zur Selbstständigkeit und Autonomie der Betroffenen.

Den Podcast gibt es hier zu hören:

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