Selbsthilfegruppe feiert 20-jähriges Jubiläum

Altersmedizin, Viszeralmedizin, Contilia

Vorträge zu Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa anlässlich Jubiläum am 15. Mai

Am Mittwoch, 15. Mai feiert die Selbsthilfegruppe Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa aus Niederwenigern ihr 20-Jähriges Bestehen und begeht dieses mit zwei Vorträgen zum Thema, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Als Referenten konnte die Gruppe zwei Experten der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel gewinnen: Dr. Jürgen Friedrich, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Dr. Herwig Kasper, Internist und Gastroenterologe – beide tätig am St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh. Die Selbsthilfegruppe ist seit jeher ansässig im St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern und kann nicht über fehlenden Zulauf klagen: „Jedes unserer Treffen findet mit 10 bis 15 Teilnehmern statt. Zum Jubiläum haben wir natürlich einen großen Personenkreis eingeladen – wir freuen uns, mit vielen Menschen im Austausch zu sein und helfen zu können.“, so Rolf Kalweit, der die Gruppe vor 20 Jahren ins Leben rief und immer noch bei jedem Treffen dabei ist, sofern es sein voller Terminkalender erlaubt. Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden 3. Mittwoch im Monat um 19 Uhr im St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern.

Ab 19 Uhr können Interessierte sich zu folgenden Themen informieren:  

  1. Wann und wie hilft die Chirurgie bei CED?  (Dr. Friedrich)
  2. CED – aktuelle Diagnostik und medikamentöse Therapie. (Dr. Kasper)  

Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit für Fragen. Allen Gästen stehen Imbiss und Getränke zur Verfügung. Die Veranstaltung findet im Großen Saal des St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern, Essener Straße 31, statt.

 

Information zu den Erkrankungen:

Die beiden chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa können für die Betroffenen milde, aber auch phasenweise sehr dramatisch verlaufen. Es ist eine kontinuierliche und teilweise sehr aufwendige Diagnostik erforderlich, die Therapie muss stadiengerecht und durch versierte Viszeralmediziner vorgenommen werden. Seitens des Patienten sind Geduld, Disziplin und Kooperation gefragt. Durch moderne Behandlungsmethoden wird erfreulicherweise bei immer weniger Patienten im Verlauf der Krankheit eine Operation nötig. Besonders wichtig ist eine regelmäßige Darmkrebsvorsorge, auch um mögliche Krebsvorstufen auszuschließen.

Beginn

15.05.2019 - 19:00 Uhr

Ende

22:00 Uhr

Ort

St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern | Saal (EG)
Essener Straße 31, 45529 Hattingen