Vier Augen sehen mehr als zwei Netzwerk Zweitmeinung

Die Einhaltung einer zweiten ärztlichen Meinung vor einem medizinischen Eingriff oder einer Therapie ist nicht nur ein viel gehegter Wunsch von Patienten, sondern auch deren gutes Recht. Die Essener Contilia Gruppe und das Katholische Klinikum Oberhausen reagieren jetzt darauf und gründeten das „Netzwerk Zweitmeinung“.

„Unser Ziel ist, dem Patienten Qualität und Sicherheit zu bieten“, erklärt Prof. Dr. Georg V. Sabin, Leitender Koordinator des Netzwerks. „Wir als Netzwerk möchten dem Patienten ein wohnortnahes Angebot und die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs mit einem Spezialisten anbieten“.

Derzeit kooperieren insgesamt sechs Krankenhäuser der beiden Träger aus Essen, Mülheim und Oberhausen - das Netzwerk ist jedoch offen für weitere Kooperationspartner. Das Netzwerk startet mit 23 Ärzten, die bereits über langjährige Erfahrung bei der Erstellung von Zweitmeinungen verfügen und sich als Ansprechpartner von Krankenkassen und Ärztekammern bewährt haben.

Zentraler Bestandteil des „Netzwerk Zweitmeinung“ ist die persönliche Begegnung zwischen Patient und zweimeinungsgebendem Arzt. „Die Ärzte unseres Netzwerkes treffen den Patienten persönlich und begnügen sich nicht mit der bloßen Durchsicht der Unterlagen“ betont Prof. Dr. Georg V. Sabin.

Zurzeit bietet das Netzwerk Patienten Zweitmeinungen bei Erkrankungen der Gelenke, der Wirbelsäule, des Herzens und der Gefäße sowie bei Krebserkrankungen im Magen-Darm-Trakt und bei gynäkologischen Erkrankungen.

Zu erreichen ist das „Netzwerk Zweitmeinung“ über die Website www.netzwerk-zweitmeinung.de, die E-Mail Adresse info@netzwerk-zweitmeinung.de oder die kostenfreie Servicenummer 0800 2222207.