175 Jahre für die Menschen – Ganz nah dran!

Erstellt von Dorothee Renzel

02.11.2018 Altersmedizin, Contilia, Herz und Gefäße, Viszeralmedizin

Gleich einen dreifachen Grund zur Freude gibt es im Elisabeth-Krankenhaus Essen. Das Krankenhaus selbst sowie die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern von der heiligen Elisabeth zu Essen feiern in diesem Jahr ihr 175jähriges Jubiläum. Darüber hinaus schaut das zum Elisabeth-Krankenhaus Essen gehörige Haus Berge auf ein 150jähriges Bestehen zurück.

Das Elisabeth-Krankenhaus Essen war das erste Krankenhaus der Stadt Essen, es hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Ordensgründerin Schwester Klara Kopp und ihre anfänglich sechs Mitschwestern nahmen den Betrieb des Krankenhauses -  das mit dem Kloster im Jahr 1843 eröffnet wurde -  im Januar 1844 in den Räumen des ehemaligen Kapuzinerklosters Essen auf. Damit hatte die Stadt Essen, die damals 5000 Einwohner zählte, ihr erstes Krankenhaus.

 

„Wir müssen die Menschen froh machen“ Hl. Elisabeth v. Thüringen

Der Geschichte nach begann die Arbeit der Schwestern mit einem geteilten Himmelbett. Die Ordensfrauen leisteten Pionierarbeit und folgten dabei dem Credo der Heiligen Elisabeth „Wir müssen die Menschen froh machen“.

Heute  zählt das Elisabeth-Krankenhaus Essen mit seinen beiden Standorten in Essen-Huttrop und Essen-Bergeborbeck zu den größten der Region. Jährlich werden hier rund 90.000 ambulante und stationäre Patienten versorgt. Das Haus - das zur Essener Contilia Gruppe gehört - ist aufgrund seiner sehr guten Leistungen im Contilia Herz- und Gefäßzentrums, im Bereich Kinder- und Jugendmedizin, in der Altersmedizin sowie in der Viszeralmedizin und in der Notfallmedizin weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Das 175jährige Jubiläum begehen die Ordensgemeinschaft und das Krankenhaus gemeinsam: es sind verschiedene Aktivitäten in der Woche vom 19. November, dem Patronatsfest der Heiligen Elisabeth, geplant.

 

Eine Festwoche

Den Auftakt macht ein kleines Szenenspiel, zu dem die Ordensschwestern für Montag, 19. November, 18.30 Uhr, einlädt. Der Kabarettist Markus von Hagen spielt in einigen Szenen die Geschichte des Ordens nach. Veranstaltungsort ist der Hörsaal des Elisabeth-Krankenhauses Essen. Der Eintritt ist frei.

Der Mittwoch, 21. November, 15 bis 18 Uhr, stellt die medizinischen Themen rund um „Frau und Kind“ in den Mittelpunkt. Neben verschiedenen Kurz-Vorträgen der Ärzte zu Themen wie „Erste Hilfe bei Kindern“, „Kopfschmerzen bei Kindern“, „Ein guter Start in die Familie“, gibt es Gesprächsrunden zu Themen wie „Epilepsie“, „Naturheilverfahren für Kinder“ oder auch „Kinderdiabetes erkennen, vorbeugen, behandeln“. Die Frauenklinik stellt sich mit ihrem breiten Angebot zu Themen der Frauenheilkunde sowie zur Geburtshilfe vor.

Aber auch die Kleinen selbst sollen ihren Spaß haben: Aktionen wie Teddyklink, Kinderklinik zum Anfassen werden keine Langeweile aufkommen lassen.

 

Tag der offenen Tür

Der Samstag, 24. November, steht ganz im Zeichen des Tages der offenen Tür: Das Herz- und Gefäßzentrum öffnet seine Türen. Neben einem großen Gesundheitsparcours der Klinik für Kardiologie und Angiologie können die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Herzkatheterlabors und der Endoskopie werfen. Auch die benachbarte Herzchirurgie, ein Unternehmen des Universitätsklinikums, öffnet seine Türen.

In Vorträgen geht es um Themen wie Stents, Klappen und Kathetern sowie um Herzrhythmusstörungen. Gemeinsam mit der Feuerwehr Essen informieren die Kardiologen darüber, was bei dem „Notfall Herzinfarkt“ zu tun ist.   

Auch die Klinik für Allgemein-,  Viszeral- und Unfallchirurgie, die Klinik für Geriatrie sowie die Klinik für Innere Medizin und Gastroeneterologie  stellen sich vor, laden zu Podiumsdiskussionen und Vorträgen ein. Hier sind die Themen: „Wenn’s sauer aufstößt…“,  „Neue Perspektiven bei der Vorsorge und Behandlung der Alzheimer-Erkrankung“ sowie „Ein gutes Bauchgefühl“ die zentralen Themen.

 

Mehr zur Geschichte des Elisabeth-Krankenhauses Essen finden Sie hier.