Im Fokus: Pflegende und Hebammen

Erstellt von Dorothee Renzel

07.02.2020 Contilia, Frauengesundheit, Pflege und Betreuung

Elisabeth-Krankenhaus Essen begeht das Jahr der Pflegenden und Hebammen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf hat das Jahr 2020 als weltweites Jahr der professionell Pflegenden und Hebammen ausgerufen. Diese beiden Gesundheitsberufe seien unschätzbar wertvoll für die Gesundheit der Bevölkerung, so die WHO in ihrer Begründung. Ohne sie seien die nachhaltigen Entwicklungsziele und eine universelle Gesundheitsversorgung nicht zu erreichen. Im Jahr 2020  wolle man sich darauf fokussieren, die enormen Leistungen von Pflegefachpersonen und Hebammen hervorzuheben und auch sicherzustellen, heißt es in der Erklärung der WHO weiter. Hintergrund für die Entscheidung der WHO ist auch, dass sich 2020 der Geburtstag der Pionierin der Krankenpflege, Florence Nightingale, zum 200. Mal jährt.

Dass das Jahr 2020 zum Jahr der Pflegenden und Hebammen ausgerufen wurde, hat Simone Sturm, Pflegedirektorin im Elisabeth-Krankenhaus Essen ganz besonders gefreut. „Dieses Jahr der Pflegenden und Hebammen sowie den 200. Geburtstag von Florence Nightingale, eine der Pionierinnen der Krankenpflege, möchten wir nutzen, die Arbeit unserer Pflegenden, aber auch einige unserer Pflegenden und Hebammen selbst einmal mehr in den Mittelpunkt zu stellen“, so Simone Sturm, Pflegedirektorin im Elisabeth-Krankenhaus Essen. Mit verschiedenen Geschichten aus dem Krankenhaus in Essen-Huttrop soll die Vielfalt der pflegerischen Berufe aufgezeigt werden. „Mit kleinen Geschichten und Blicken hinter die Kulissen des Krankenhausalltags, möchten wir unsere Freude an der pflegerischen Arbeit zeigen, aber auch deutlich machen, wie wir uns den aktuellen Herausforderungen im Bereich der Pflege und der Geburtshilfe stellen“, so Simone Sturm.

Zu Beginn des Jahres der Pflegenden und Hebammen hat das Krankenhaus seinen Mitarbeitenden ein neues Angebot gemacht: seit Mitte Januar finden jeden Dienstag zwei Yoga-Stunden statt. Das Angebot der Auszeit mitten am Tag, zum Ende oder zu Beginn der Schicht.

Yoga : Das Angebot einer Auszeit

Jeden Dienstag kehrt Ruhe ein. Im Seminarraum der Elternschule liegen Matten verteilt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Elisabeth-Krankenhauses Essen sitzen hier, aufrecht und ruhig atmend. Der Stress von der Station, von der Notaufnahme oder aus dem Sekretariat hat hier keinen Platz. Hier kehrt Ruhe ein, die Frauen und Männer genießen die Zeit, ihre Zeit in der sie neue Energie für ihre Aufgabe sammeln.  

 Jeden Dienstag sind die Kolleginnen und Kollegen des Elisabeth-Krankenhauses zum Ende ihrer Frühschicht oder zum Beginn der Spätschicht zum Yoga eingeladen. Seit Mitte Januar besteht das Angebot und es spricht sich rum.  Das Interesse an dem Angebot, das Pflegedienstdirektion und Arbeitsmedizin vorangetrieben haben, wächst. Gemeinsam mit Helen Sharifi, Mitarbeiterin in der Zentralen Notaufnahme im Elisabeth-Krankenhaus und passionierte Yoga-Lehrerin, führen die Frauen und Männer geistige wie körperliche Übungen durch. Mit den Übungen trainieren die Frauen und Männer  Kraft, Flexibilität und Gleichgewicht.

Die Yoga-Stunde ist das Angebot einer Auszeit im oft anstrengenden und stressigen Alltag. „Hier versuchen wir mit der Hilfe der Yoga-Übungen unseren Körper, Geist, Atem und unsere Seele in Einklang zu bringen und so mehr innere Gelassenheit zu erreichen“, so Helen Sharifi. Helen Sharifi versteht diese Yogastunde als ein Angebot, das jeder für sich zuhause noch weiter vertiefen kann.

Die Yogastunden finden jeweils dienstags, 11.15 – 12.15 Uhr und 14 – 15 Uhr im Seminarraum (Hörsaalzentrum) des Elisabeth-Krankenhauses Essen statt. „Die erste Stunde ist energetisierend und stabilisierend, die zweite Stunde hat ihren Schwerpunkt auf den Themen Entspannung und Regeneration“, so Helen Sharifi.

Wer Interesse hat, an den Stunden teilzunehmen, wird gebeten, sich im Vorfeld bei Hellen Sharifi per Mail anzumelden: helenxyoga@yahoo.com