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Leitender Notarzt neu in der Notaufnahme

03.11.2016 Contilia

Die Notfallambulanzen der Krankenhäuser sind in Deutschland stark ausgelastet – Tendenz steigend. Immer mehr Menschen suchen auf direktem Wege das Krankenhaus auf. Um einen reibungslosen Ablauf nach medizinischer Notwendigkeit sicherzustellen, hat das St. Marien-Hospital die Position des leitenden Arztes für die Zentrale Notaufnahme geschaffen. Thomas Franke wird ein neues EDV-gestütztes System einführen, das dieses Vorhaben technisch unterstützt. Der erfahrene Mediziner bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen ambulanter Notfallversorgung, stationärer Behandlung und Rettungsdienst. Dabei stehen ihm die Fachärzte der verschiedenen Abteilungen im Hause zur Seite.

Thomas Franke verfügt über 17 Jahre klinische Erfahrung – davon elf Jahre in der Zentralen Notaufnahme – und ist seit dem 1. Oktober im St. Marien-Hospital mit viel Herzblut dabei: „Durch die zentrale Steuerung möchten wir die Abläufe weiter optimieren und zusätzliche Wartezeiten reduzieren. Das Pflege- und Ärzteteam arbeitet hier Hand in Hand“, freut sich der 50-Jährige. Laut Geschäftsführer Hubert Brams habe jene Neuorganisation vor allem Vorteile für die Patienten: „Die Etablierung eines Leitenden Arztes in der Zentralen Notauf-nahme ist ein Gewinn. Auf diese Weise kann die Erstversorgung und Weiterbehandlung je nach Erkrankung oder Verletzung noch besser organisiert werden.“ Schließlich seien die Anforderungen in diesem interdisziplinären Bereich schon jetzt zahlreich und würden noch weiter steigen. Die Zentrale Notaufnahme innerhalb des Krankenhauses als eigene Einheit zu etablieren sei deshalb unabdingbar.

Thomas Franke, der in der ersten Anlaufstelle für die Patienten und des Rettungsdienstes die medizinischen Fäden zusammen hält, ist neben seiner Tätigkeit im St. Marien-Hospital Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Stadt Mülheim und Leitender Notarzt. „Mein Herz schlägt für die Notfallmedizin. In Akutsituationen packe ich gerne an, damit die Betroffe-nen schnell und bestmöglich medizinisch versorgt werden.“ „Wir konnten mit Thomas Franke jemanden gewinnen, der die Strukturen bestens kennt und über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Zentralen Patientenaufnahme und Notfallambulanz verfügt“, fügt Hubert Brams hinzu. Zu den Zielen des neuen Leitenden Arztes der Zentralen Notaufnahme gehört weiterhin die enge Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen im Hause sowie die gute Kooperation mit niedergelassenen Ärzten, anderen Krankenhäusern und dem Rettungsdienst.