Informationen für Zuweiser

Einleitung

Sie haben einen Patienten, der über Dyspnoe oder eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit klagt. Die bisherige Diagnostik bei z.B. Kardiologen oder Pneumologen konnte dem Patienten nicht helfen. Der Patient ist sowohl kardial, als auch pulmonal vorerkrankt?

Hier besteht immer die Möglichkeit des Lungenhochdrucks. Unser nach Beschluss des erweiterten Landesausschuss Nordrhein zusammengestelltes Team kann jeden Verdachtsfall klären.

 

Unser ASV-Team besteht aus Spezialisten aus

  • Kardiologie (Link)
  • Pneumlogie (Link KEM)
  • Rheumatologie (Link KEM)
  • Radiologie (Link)
  • Nuklearmedizin (Link)
  • Gastroenterologie (Link)
  • Labormedizin (Link)

Die Überweisung erfolgt jeweils innerhalb des Teams. Sie müssen lediglich an das Team als Ganzes überweisen (siehe Information zu ASV und Überweisung Link). Es findet monatlich eine Konferenz statt, in der der Patient von allen Fachrichtungen besprochen wird.

ASV bedeutet ambulante Spezialärztliche Versorgung. Sie wird durch §116b SGB-V geregelt. Sie haben hier die Möglichkeit per Überweisung den Patienten einem Spezialistenteam zu weisen. Die Vergütung erfolgt hier extrabüdgetär. Überweisungen innerhalb des Teams werden vom Teamleiter (Dr. med. Sebastian Köhler) vorgenommen und müssen nicht vom Zuweiser einzeln gemacht werden. Zudem kann das Team auch die äußerst kostspieligen Spezialmedikamente, die im Rahmen dieser Erkrankung verabreicht werden extrabüdgetär rezeptieren. In diesem Fall müsste die Überweisung durch Sie quartalsweise erfolgen.

Eine Beispielüberweisung sehen Sie hier

Informationen zur Spezialüberweisung nach §116b SGB

Prinzipiell kann jeder Patient, jeden Alters bei dem der Verdacht auf Lungenhochdruck (v) vorliegt, oder dieser bereits gesichert ist (g), überwiesen werden.

Der Verdacht besteht vor allem bei längerer ungeklärter Dyspnoe. Ebenso gilt es auch in Anwesenheit eines Herz oder Lungenleidens zu klären, ob dieses tatsächlich für eine ggf. lange vorhandene, schwere Dyspnoe verantwortlich ist.

Patienten, bei denen bereits ein gesicherter Lungenhochdruck bekannt ist können ebenfalls über die Spezialambulanz versorgt werden. Zudem kann das Team auch die äußerst kostspieligen Spezialmedikamente, die im Rahmen dieser Erkrankung verabreicht werden extrabüdgetär rezeptieren. In diesem Fall müsste die Überweisung durch Sie quartalsweise erfolgen.

Zudem sollte nach aktuellen Empfehlungen jeder Patient nach einer Lungenembolie eine spezialisierte Nachsorge bezüglich chronisch thrombembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH) erhalten. Wir unterhalten für den Fall des Nachweises dieser Erkrankung eine sehr gute Kooperation mit der Kerckhoffklinik in Bad Nauheim (Link)

Der Lungenhochdruck an sich ist sehr häufig. Eine Lungenhochdruck spezifische Therapie kann jedoch nur in seltenen Fällen erfolgen. Unsere Spezialambulanz ist ausgerichtet alle Formen des Lungenhochdrucks zu behandeln, oder der richtigen Behandlung zu zu führen.