Essener Gefäß-Update: Venöse Thromboembolie und Krampfaderleiden

Erstellt von Dorothee Renzel

06.03.2020 Bewegungsapparat, Herz und Gefäße

Zum vierten Mal hat das Contilia Herz- und Gefäßzentrum zum Essener Gefäß-Update in die Philharmonie Essen eingeladen. Der Einladung von Prof. Dr. Johannes Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie, Dr. Roland Heesen, Leitender Arzt der Abteilung Angiologie, und Priv.-Doz. Kai Naßenstein, Klinik für Radiologie, sind auch in diesem Jahr wieder über 100 Mediziner aus dem gesamten Bundesgebiet gefolgt.

In diesem Jahr stand das Thema Venöse Thromboembolie und Krampfaderleiden im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen. Die Veranstaltung lebte von den verschiedenen Beiträgen wie „Korrekte Thrombosediagnostik durch Duplexsonographie“, „Aktueller Stand der Diagnostik der Lungenarterienembolie“, „Oberflächliche Venenthrombose: Ein unterschätztes Krankheitsbild“.

Besondere Aufmerksamkeit brachten die Medizinerinnen und Mediziner dem Vortrag „Venenklebung mit Cyanacrylat: Eine neue Dimension der Krampfaderbehandlung“ von Prof. Dr. Richard Brandl, Gefäßchirurg aus München, entgegen. „Ich freue mich, dass sich im Rahmen unseres Updates Spezialisten für die neuen Behandlungsmethoden bei Venen-Erkrankungen aus ganz Deutschland eingefunden haben. Es war eine hochkarätige Veranstaltung“, so Prof Johannes Hoffmann.

„Im Bereich der Phlebologie, der Gefäßerkrankungen, hat sich in den letzten Jahren bezüglich der Therapie so viel entwickelt. Neue Methoden ersparen den Patienten und auch den Ärzten größere Eingriffe. Hier in Essen sind nun viele der Neuerungen vorgestellt und diskutiert worden“, so Prof. Johannes Hoffmann weiter.

Neben vielen Fachvorträgen macht gerade der kollegiale Austausch das jährliche Treffen von gefäßchirurgischen, angiologischen und radiologischen Experten in der Essener Philharmonie so interessant und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit unter den Experten.