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Etwas Konfetti sollte man immer bei sich tragen

Erstellt von Mariano Iaccarino

11.02.2021 Contilia, Pflege und Betreuung

Die Liebe zum Karneval ist Marlene Dietz (85) in die Wiege gelegt worden.

 

Als gebürtige Rheinländerin hat sie bereits als ganz junges Mädchen bei der Prinzengarde „Die Amazonen“ getanzt. Erinnerungen an ihre Jugend, an alles Unbeschwerte und Leichte in ihrem Leben sind eng verbunden mit der närrischen Zeit. Erst mit ihrem Einzug in das Seniorenstift St. Andreas kam Frau Dietz ins Ruhrgebiet und hatte Glück, denn obwohl der Ruhrpott nicht gerade als Karnevalshochburg bekannt ist, kocht hier in der Rüttenscheider Einrichtung zu Karneval immer die Stimmung hoch. Bunte Feiern, bei denen die Essener Prinzenpaare zu Gast sind, gehören genauso dazu wie der aufwendig gestaltete Gesellschaftswagen beim Essener Rosenmontagszug. Frau Dietz ist selbstverständlich bei allem dabei und genießt die ausgelassenen Stunden.

In diesem Jahr jedoch muss die große Karnevalssause ausfallen. Aber Frau Dietz und ihre Mitstreiter aus St. Andreas lassen sich nicht entmutigen und machen es sich an den jecken Tagen im kleinen Kreise trotzdem schön. „Letztens habe ich in meinem Regencape noch Konfetti vom letzten Jahr gefunden“, erzählt Frau Dietz und zwinkert. „Etwas Konfetti sollte man immer bei sich tragen. Ganz besonders an den grauen Tagen!“

Veronika de Buhr