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Herz- und Gefäßmedizin am Philippusstift als Stätte Kardiovaskulärer Intensiv- und Notfallmedizin anerkannt

Erstellt von Christa Herlinger

13.01.2022 Philippusstift, Contilia, Herz und Gefäße

Die Klinik für Herz- und Gefäßmedizin im Philippusstift freut sich über ihre offizielle Anerkennung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie als Stätte der Zusatzqualifikation Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin.

Während eines Zeitraums von 24 Monaten werden die Kandat:innen in dem Borbecker Krankenhaus in ihren theoretischen und die praktischen Fähigkeiten ausgebildet, um selbstständig Patient:inen mit komplexen kardiovaskulären Erkrankungen während der intensiv- und notfallmedizinischen Phase behandeln zu können.

Voraussetzung dafür ist der Nachweis von Tätigkeiten im Bereich der kardiovaskulären Intensivstation, Intermediate Care Station, Coronary Care Unit, Heart Failure Unit, Notaufnahme, Notaufnahmestation und Chest Pain Unit (CPU). So schreibt es das Curriculum vor.

Weitere Voraussetzung für die Erteilung der Zusatzqualifikation ist der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie ebenso wie die Zusatzweiterbildung (Internistische) Intensivmedizin“
Prof. Dr. Birgit Hailer, Chefärztin der Klinik für Herz- und Gefäßmedizin

Das Philippusstift gehört nun offiziell zu den Stätten, in denen die Zusatzqualifikation erworben werden kann. Ganz einfach ist die Anerkennung nicht. Dafür war unter anderem eine festgelegte Infrastruktur (Klinik/eigenständige Abteilung für Kardiologie, zertifizierte Chest Pain Unit oder Heart Failure Unit entweder HFU-Klinik oder HFU-Zentrum9, eine kardiologisch (mit‑)geführte Intensivstation  mit mind. 6 Beatmungsbetten sowie ein 24-h-Dienst für Interventionelle Kardiologie Voraussetzung. Zudem müssen mindestens zwei Kardiologen mit Zusatzweiterbildung (Internistische) Intensivmedizin am Haus verfügbar sein. Ebenso sind eine Leitung und stellvertretende Leitung notwendig, die über die  Zusatzqualifikation (Supervisoren) verfügen.

Bild: Prof. Dr. Birgit Hailer und Dr. Harald Schäfer, Bereichsleiter Herzschrittmacher Therapie im Philippusstift, freuen sich über die Anerkennung der Klinik als Stätte Kardiovaskulärer Intensiv- und Notfallmedizin. Foto: Contilia, C. Herlinger