Interdisziplinär und intensiv – die neue IMC im Elisabeth-Krankenhaus Essen

Erstellt von Dorothee Renzel

06.11.2018

Nachdem die Handwerker ihre Koffer gepackt hatten, der Reinigungsdienst die letzten Spuren der Umbauarbeiten beseitigt hatte, fand in den vergangenen Tagen der Umzug der Intermediate Care Station – kurz IMC – im Elisabeth-Krankenhaus Essen statt. Heute konnte Peter Berlin, Geschäftsführer des Elisabeth-Krankenhauses Essen, die IMC ihrer Bestimmung übergeben und die Station offiziell eröffnen. „Ich danke dem Team der IMC für sein besonderes Engagement bei den Umbaumaßnahmen und dem Umzug. Sie haben sich eingebracht, haben mitgedacht und haben sich auf Kompromisse eingelassen“, so Peter Berlin. Aufgrund des sehr guten Miteinanders der verschiedenen Disziplinen, sei die Eröffnung der Station ein Erfolg aller.

Das Team der neuen Station, die sich jetzt in der dritten Etage des Krankenhauses befindet, freute sich über die vielen Gäste, die am Montag, 5. November,   auf eine „Stippvisite“ vorbeischauten. Dr. Ingo Voigt, Oberarzt und Leiter der Intensivstation, betonte, dass die neue Station jetzt mit Leben gefüllt werden müsse. „Neben der Betreuung und Überwachung akut erkrankter Patienten aus allen Fachbereichen wird einer der zukünftigen Schwerpunkte der IMC die Behandlung von Patienten mit schweren Formen der Herzinsuffizienz, im Sinne einer angeschlossenen Heart Failure Unit sein.  In den neuen Räumlichkeiten wird der Fokus zudem verstärkt auf das interdisziplinäre und interprofessionelle Arbeiten aller medizinischen Fachbereiche gelegt, um gemeinsam dem Wohle des Patienten dienen.“

Die neue IMC im Elisabeth-Krankenhaus Essen verfügt nun über 15 Patientenbetten. Hier werden Patienten versorgt, die keiner intensivmedizinischen Behandlung bedürfen, aber intensiv pflegerisch betreut und mit ihren Vitalfunktionen überwacht werden müssen. Intermediate Care ist somit eine Behandlungsstufe zwischen Intensivstation und Normalstation.