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Juliane Gayk wird als evangelische Seelsorgerin im Elisabeth-Krankenhaus eingeführt

Erstellt von Victoria Hilpert

12.10.2020 Contilia, Seelsorge

Bereits seit drei Jahren ist Juliane Gayk als Seelsorgerin im Elisabeth-Krankenhaus Essen tätig und begleitet kleine und große Patientinnen und Patienten durch den Klinikalltag. Jetzt wurde die evangelische Theologin in der Kirche des Krankenhauses auch offiziell in ihre kreiskirchliche Pfarrstelle eingeführt. Die Gründe für die verspätete Zeremonie waren unter anderem ihre Elternzeit, ein Wechsel des für die Krankenhausseelsorge zuständigen Assessors und zuletzt die Corona-Pandemie.

Der Gottesdienst stand ganz unter dem Motto „Du bist ein Segen!“. Juliane Gayk wollte hiermit deutlich machen, dass „in einem Krankenhaus viele Menschen gemeinsam ihr Bestes geben, um anderen ein Segen zu sein. Die Krankenhausseelsorge ist ein wichtiger Teil davon“.
Neben der liturgischen Begleitung des stellvertretenden Superintendenten des evangelischen Kirchenkreises Essen, Heiner Mausehund, wurde die Einführung auch von zwei Sängerinnen musikalisch untermalt.

Die gebürtige Ostberlinerin Juliane Gayk fand über die christliche Jugendarbeit zur Kirche. Im Jahr 2002 ließ sie sich taufen und absolvierte später ihr Studium der Theologie in Bochum, Greifswald, Wuppertal und Bonn. Im Jahr 2016 wurde sie in der Gemeinde Königssteele zur Pfarrerin ordiniert. 2017 übernahm Juliane Gayk schließlich eine halbe Stelle in der Krankenhausseelsorge am Elisabeth-Krankenhaus und engagiert sich aus ihrer Tätigkeit heraus im Projekt „Ökumenische Segensfeiern für werdende Eltern und Babys“. Die Seelsorgerin ist selbst verheiratet und Mutter zweier Kinder.

Juliane Gayk lädt insbesondere Patientinnen und Patienten, sowie Mitarbeitende des Elisabeth-Krankenhauses, zu ihrer evangelischen Andacht „Hoffnungsschimmer“ ein. Diese findet immer dienstags um 12 Uhr in der Kirche des Krankenhauses statt. „Die Andacht ist nicht nur für gläubige Menschen – sondern für alle, die sich einfach besinnen und in der Mitte des Tages einmal Kraft tanken möchten.“