Kongressthema: Wohlfühlatmosphäre im Krankenhaus für Kinder und Eltern dank „Ellis Freunde e.V.“

Erstellt von Anja R. Steinhoff

03.12.2019 Contilia, Kinder- und Jugendmedizin

Im Mittelpunkt des diesjährigen 7. Kongresses für Kinder- und Jugendmedizin im Elisabeth-Krankenhaus Anfang November stand „das Kind im Krankenhaus“. Die optimale professionelle sowie rasche pflegerische und medizinische Behandlung gilt für Eltern, Ärzte und Pflegekräfte als selbstverständlich. Aber wie sieht es mit einem kindgerechten, ruhigen und ansprechenden Umfeld aus? Oder mit spezieller Medizintechnik zur Versorgung der Kleinsten?

Dr. Claudio Finetti, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Elisabeth-Krankenhaus Essen, kann sich freuen: Denn das Krankenhaus verfügt über eine moderne und kindgerecht ausgestattete Kinderstation, die den kleinen Patienten und ihren Eltern ein ansprechendes „Zuhause auf Zeit“ bietet. Für den Kindermediziner ist die schöne Raumumgebung eine wichtige Voraussetzung für das Wohlbefinden des kranken Kindes und dessen Angehörigen, jedoch sieht er den Weg dahin nicht als Selbstverständlichkeit an. Daher bedankte er sich im Rahmen des kindermedizinischen Symposiums bei „Ellis Freunde e.V.“ für die zahlreichen Anschaffungen und Modernierungsmaßnahmen, die der Förderverein seit seinem Bestehen finanziert hat.

30 Jahre „Ellis Freunde e.V.“
„Unsere Verbundenheit gilt Marion Hartlap und allen anderen Unterstützern. Dank ihres Engagements und vieler kleiner und großer Spenden konnten wir im Elisabeth-Krankenhaus schon 2007 mit dem ersten EEG für Kinder arbeiten. Für die Kinderchirurgie erhielten wir kleinste Endoskope, um damit unsere jüngsten Patienten versorgen zu können,“ lobte Finetti die spezielle und zeitgemäße Ausstattung der Funktionseinheiten und führte ein weiteres Beispiel an: „Für die Neonatologie finanzierten Ellis Freunden ein Gerät, das Neugeborenen mit einem schweren Sauerstoffmangel das Überleben ermöglicht. Dies alles sind tolle und sinnvolle Anschaffungen.“ Für den Klinikdirektor war der kindermedizinische Kongress, der den Teilnehmern spannende Vorträge und rege Diskussionen bot, ein voller Erfolg. „Es zeigte sich bei jedem Vortrag, wie viel wir dem Förderverein verdanken“, betonte er.

Einblicke in das Familienleben mit Epilepsie
Besonders bewegend fanden Finetti und andere Teilnehmer den Bericht einer Mutter, die über das Leben mit einem an Epilepsie erkrankten Kind berichtete und den Epilepsiehund Moritz vorstellte. Die Ausbildung des Vierbeiners zum Epilepsiehund bezahlte übrigens auch der Förderverein.