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Mülheimer Chirurg informierte rund um Hernien

30.06.2017 Viszeralmedizin

Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche, die sogenannten Hernien, kommen heutzutage so oft vor, dass sie inzwischen als Volkskrankheit gelten.

Bei den infolge von Schwachstellen der Bauchwand hervorgerufenen Brüchen wölben sich Organteile des Bauchraums nach außen. Dies führt zu unschönen Ausstülpungen am Bauch, die bei den Betroffenen Beschwerden und starke Schmerzen verursachen können. Um umfassend über das Thema zu informieren, hat das St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr eine Aktuelle Medizinische Stunde durchgeführt.

„Da sich jene Art von Brüchen nicht von alleine zurückbildet, ist in jedem Fall ein chirurgischer Eingriff nötig“, so Dr. med. Frank P. Schulze, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, der die drei häufigsten Hernienformen vorgestellt und die individuellen Therapiemöglichkeiten anschaulich erklärt hat. Dabei wurden sowohl die konventionellen als auch die minimal-invasiven Operationsverfahren berücksichtigt. Viele Mülheimer sind in die Krankenhauskapelle gekommen und haben die Gelegenheit genutzt, dem Fachexperten all ihre Fragen dazu zu stellen.