Diabetes und Gefäße

Erhöhte Blutzuckerwerte führen zu einer beschleunigten Verkalkung der Gefäße (Arteriosklerose). Besonders betroffen hiervon sind die kleinen Gefäße der Augen (Sehstörungen), Nieren (Nierenschwäche) und die großen Gefäße, an Hals (Carotis), Herz (Koronare Herzerkrankung) und Beinen (periphere arterielle Verschlusskrankheit).

Regelmäßig wird bei Menschen mit Diabetes das Vorliegen von Durchblutungsstörungen an den Beinen mittels Tasten der Fußpulse und Dopplerultraschalluntersuchung der Gefäße untersucht. Für die weiterführende Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen steht am Elisabeth-Krankenhaus Essen ein großes interdisziplinäres Team zur Verfügung, bestehend aus Gefäßchirurgen, Angiologen, Kardiologen und Diabetologen.

Methoden wie Ballonerweiterung verengter Gefäße, Thromboseentfernung, Stentimplantationen oder Bypassoperationen belegen die hohe medizinische Kompetenz bei Gefäßerkrankungen. Ob und in welcher Weise einzelne Einrichtungen einer hohen Qualitätsanforderung entsprechen, ist für Patienten als auch für zuweisende Ärzte auf den ersten Blick oft nicht erkennbar. Verlässliche Auskunft darüber geben Zertifikate, die von Fachgesellschaften unter strengen Kriterien vergeben werden. Bundesweit gibt es nur wenige Gefäßzentren, die wie hier am Elisabeth-Krankenhaus Essen als Qualitätssiegel eine Dreifach-Zertifizierung erhalten haben. Die gut strukturiert zusammen arbeitenden Teams der Gefäßchirurgie und der Angiologie stehen neben dem weiteren Team des Contilia Herz- und Gefäßzentrums den Diabetespatienten rund um die Uhr zur Verfügung.