Interventionelle Kardiologie Klinik für Kardiologie und Angiologie

Mit über 6.000 Eingriffen pro Jahr bildet der Bereich der interventionellen Kardiologie einen zentralen Schwerpunkt der Klinik und gehört damit zu einem der größten Zentren in Deutschland. Hier stehen für die Behandlung von Patienten mit Herzerkrankungen insgesamt vier moderne Katheterlabore und ein Hybrid-OP zur Verfügung.

Unser Bestreben ist eine ständige Verbesserung der Therapiemöglichkeiten. Daher kommen stets die neusten und wissenschaftlich fundierten Behandlungsmethoden zur Anwendung.

Die hohe Qualität unserer Arbeit hat zur Anerkennung als Schulungs- und Referenzzentrum für verschiedene interventionelle Verfahren geführt.

Mit einer Herzkatheteruntersuchung wird u.a. festgestellt, ob eine relevante Erkrankung der Herzkranzgefäße vorliegt. Mit Hilfe funktioneller Messungen und moderner bildgebender Verfahren gelingt es in Kombination mit der Angiographie (Darstellung der Gefäße) bedeutsame Verengungen der Herzkranzgefäße zu ermitteln.

Für die weitere Behandlung stehen dann sämtliche moderne Therapieoptionen zur Vefügung.

Um den Patientenkomfort zu verbessern, werden bei uns mehr als 70% der Untersuchungen über die Handgelenksarterie durchgeführt.

Unser hochspezialisiertes Team ist in der Lage, besonders komplexe Krankheitsbilder zu erkennen und mit Hilfe modernster Techniken zu behandeln.

Ein Teil der Herzklappenerkrankungen (z.B. Aortenklappenstenose, Mitralklappeninsuffizienz) können mit Hilfe von kathetergestützten Verfahren (z.B. TAVI und Mitraclip) behandelt werden. Hier ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Abteilungen wichtig, um das beste Behandlungsverfahren für jeden einzelnen Patienten gemeinsam festzulegen.

In unserer Klinik behandeln wir auch Erwachsene mit angeborenem Herzfehler. Hierbei können z.B. Defekte in der Vorhofscheidewand (ASD), als auch das sogenannte persistierende Foramen ovale (PFO) interventionell durch einen kleinen Eingriff im Katheterlabor verschlossen werden.

Bei Patienten mit Vorhofflimmern kann sich ein Blutgerinnsel im sogenannten Vorhofohr bilden.

Um die Entstehung zu verhindern ist die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten erforderlich. Bei einigen Patienten ist dies jedoch aufgrund rezidivierenden Blutungen nicht möglich. In solchen Fällen kann man das Vorhofohr mit unterschiedlichen Systemen verschließen. Auch dieser kurzer Eingriff findet im Katheterlabor statt.

Klinik für Kardiologie und Angiologie

Klara-Kopp-Weg 1
45138 Essen
Fon: +49 201 897 3200
Fax: +49 201 288 525

Zentrale Notaufnahme
Telefon: +49 201 897 3330

Zentrum für Ambulante Kardiologie
Telefon: +49 201 64 39 41 00

Intensivstation 
Telefon: +49 201 897 4240

Ansprechpartner

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Dr. med.
Thomas Schmitz

Stellv. Klinikdirektor, Leitung Interventionelle Kardiologie

Contilia Herz- und Gefäßzentrum
Klinik für Kardiologie und Angiologie
Klara-Kopp-Weg 1, 45138 Essen
Fon: +49 201 897 3200
Fax: +49 201 288 525
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Dr. med.
Alexander Wolf

Oberarzt, stellv. Leitung Herzkatheterlabore

Contilia Herz- und Gefäßzentrum
Klinik für Kardiologie und Angiologie
Klara-Kopp-Weg 1, 45138 Essen
Fon: +49 201 897 3200
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