Kardiale Bildgebung Klinik für Kardiologie und Angiologie

Durch ein  breites Spektrum der sogenannten „nicht-invasiven Diagnostik“ können wir uns ein „vollständiges Bild“ der Erkrankungen unserer Patienten machen: Neben den verschiedenen Ultraschallverfahren (transthorakale, transösophageale und Stressechokardiographie) nutzen wir auch die modernen Verfahren der Schnittbildgebung (CT, Ruhe- und Stress-MRT).

Um unsere Untersuchungen qualitativ auf hohem Niveau zu halten verfügen wir über modernste Gerätschaften und sind stets der persönlichen/ fachlichen Weiterentwicklung bestrebt. Wir sind stolz, DGK- Ausbildungszentrum für den Bereich CT/MRT sein zu dürfen.

  • Transthorakale Echokardiographie
  • Transösophageale Echokardiographie
  • Stressechokardiographie
  • CT
  • MRT/ Stress-MRT

Aus dem Klinikalltag

Eigentlich ging es mir gut, ich hatte nur einen schnellen, unrhythmischen Herzschlag bemerkt. Seit einigen Monaten bin ich beim Laufen nicht mehr so leistungsfähig- das habe ich jedoch aufs Alter geschoben.

Name: A.Z., Alter: 53 Jahre, Beruf: selbstständiger Malermeister, Hobbies: aktiver Ausdauersportler, Triathlonsport seit 30 Jahren

Die Vorstellung erfolgte bei Erstdiagnose eines „Vorhofflimmerns“, das Herz war also aus dem Takt geraten und Herr Z. wurde überwiesen um den Sinusrhythmus mittels Elektroschock wiederherzustellen. Dazu wird zunächst mittels Schluckecho („TEE“) ein Blutgerinnsel ausgeschlossen, anschließend kann der Elektroschock sicher durchgeführt werden. Bei  Herrn Z. lief alles komplikationslos.

Aufgrund vermehrter Herzerkrankungen in der Familie des Patienten und weil Herr Z. insgesamt über eine Leistungsminderung klagte, entschieden wir uns für eine ergänzende, weiterführende Diagnostik mit Herz-CT. Hier zeigten sich eine proximale RIVA-Stenose, also eine hochgradige Verengung einer der 3 Haupt-Versorgungsleitungen des Herzens.

In einer Herzkatheter-Untersuchung konnte die Engstelle aufgedehnt und mit einem „Stent“ versorgt werden.

Herr Z. hat das Training mittlerweile wieder aufgenommen.

Zunächst war die Diagnose ein Schock, damit hatte ich nicht gerechnet- ich habe ja immer gesund gelebt. Aber ich bin froh, dass wir die CT-Untersuchung gemacht haben, sonst wäre womöglich schlimmeres passiert.