Hämangiom-Therapie Klinik für Kinderchirurgie

Etwa zwei bis drei Prozent aller Neugeborenen weisen eine Veränderung der Blutgefäße auf, die sich typischerweise durch rotbläuliche Hautveränderungen zeigt. Dabei wird grundsätzlich zwischen Blutschwämmchen, sogenannten Hämangiomen, und den Gefäßfehlbildungen unterschieden.

Beim Hämangiom handelt es sich um Erweiterungen oder Wucherungen kleiner Blutgefäße, die überall am Körper auftreten können. Insbesondere im Gesicht, an den Händen und Füßen und im Genitalbereich bedeutet das für die Kinder eine große Beeinträchtigung, die unter Umständen eine rasche Therapie erforderlich macht.

Frühzeitig vom Spezialisten erkannt und therapiert, lassen sich Hämangiome unter Umständen ohne aufwändige Operationen behandeln. Lasertherapie oder eine Kältekontakttherapie (Kryotherapie) sind nebenwirkungsarme Behandlungsformen, die chirurgische Eingriffe in den Hintergrund gerückt haben. Dazu gehört auch die orale, medikamentöse Therapie mit Betablockern.

In der Praxis für Kinderchirurgie bieten Dr. Michael Ahle, Barbara Freitag und Dr. Elke Radeloff eine Spezialsprechstunde für Hämangiome und Gefäßmalformationen an, in der wir mit Ihnen die beste Therapieoption für Ihr Kind besprechen.

Hämangiom-Sprechstunde in der Praxis für Kinderchirurgie im MVZ

Donnerstag 8.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Telefonische Terminvereinbarung unter 0201-897 3380, Fax 0201-897 89