Perinatalzentrum Level 1 Zentrum für Mutter und Kind

Liebe Mütter, liebe Eltern,

das Zentrum für Mutter und Kind des Elisabeth-Krankenhauses gehört zu den größten geburtshilflichen Einrichtungen des Landes. Jährlich erblicken hier über 2.500 Babys das Licht der Welt. Somit ist das Zentrum für Mutter und Kind im Zahlenvergleich größte Geburtsklinik im Ruhrgebiet.

Seit 2006 ist das Elisabeth-Krankenhaus Essen als “Perinatalzentrum Level 1" anerkannt. Diese derzeit höchste Anerkennung als "Perinatalzentrum Level 1" erhalten nur Kliniken, die zusätzlich zur Betreuung normal verlaufener Schwangerschaften und Geburten auch optimale Voraussetzungen für eine rundum sichere Versorgung von Frauen und deren Neugeborene bei Früh- und Risikogeburten erfüllen.

Erforderlich für die Anerkennung ist unter anderem eine eigenständige geburtshilfliche und neonatologische Abteilung mit entsprechend qualifiziertem ärztlichem und pflegerischem Personal in den Bereichen Neonatologie, spezielle Geburtshilfe sowie Perinatalmedizin.

Des Weiteren müssen mindestens sechs neonatologische Intensivtherapieplätze zur Verfügung stehen, und eine 24-Stunden-Präsenz von Neonatologen, Geburtshelfern und pädiatrischem Intensivpflegepersonal die ärztliche und pflegerische Versorgung sicherstellen.

Eine wichtige Bedingung ist auch die räumliche Nähe der Abteilungen zueinander: Die Frauenklinik und die Klinik für Neu- und Frühgeborene mit der Neugeborenen-Intensivstation bilden eine Einheit und befinden sich auf einer Etage.

Das Elisabeth-Krankenhaus bietet den werdenden Eltern damit größtmögliche Sicherheit, gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, eine familienorientierte und natürliche Geburt zu erleben.

  • Durch die Kombination von Frauenklinik, Neugeborenenabteilung und neonatologischer Intensivstation auf einer Etage ist für große Sicherheit gesorgt. Die neonatologische Intensivstation befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kreißsaal bzw. dem geburtshilflichen Operationssaal. 
  • Die neonatologische Intensivstation verfügt über 12 Neugeborenen-Intensiv-Betten, die an eine Patientenüberwachungsanlage der neuesten Generation einschließlich eines zentralen Monitorings angeschlossen sind.
  • Die ständige Anwesenheit eines neonatologisch ausgebildeten Arztes und der neonatologischen Intensivschwestern und -pfleger gewährleisten eine optimale Versorgung der Früh- und Neugeborenen zu jeder Zeit. 
  • Modernste Geräte erlauben weitreichende bildgebende Diagnostik direkt im Brutkasten oder am Bett. So müssen die kleinen Patienten keinem belastenden Transport ausgesetzt werden.
  • Durch die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kinderchirurgie des Elisabeth-Krankenhauses können alle notwendigen chirurgischen Eingriffe bei Früh- und Neugeborenen zum Teil direkt auf der neonatologischen Intensivstation vorgenommen werden. 
  • Spezielle Transportinkubatoren ermöglichen außerdem die Verlegung kranker Neugeborene aus geburtshilflichen Abteilungen anderer Krankenhäuser in das Elisabeth-Krankenhaus.

Damit Sie sich sicher fühlen dürfen.