Schmerzmedizin

St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr

Schmerzmedizin

Contilia Wirbelsäulenzentrum

Ende der Schmerzspirale - Neue Schmerzmedizin startet zum Jahresanfang 2024 mit ersten stationären Patientinnen

Chronische Schmerzen können das Leben zur Tortur machen. Viele Menschen mit chronischen Schmerzen machen die Erfahrung, dass eine Therapie von der Stange ihnen nicht hilft. Oft liegen bereits viele Kontakte mit der Medizin und Ärzt:innen hinter Ihnen, die Schmerzen bleiben. Dabei sind die Schmerzen unsichtbar…auf den ersten Blick nicht zu erkennen, vielmehr in langsamen Bewegungen, in Stirnfalten oder Müdigkeit zu erahnen. Chronische Schmerzen machen müde und erschöpfen auf Dauer.

Die neu etablierte Abteilung Schmerzmedizin unter der Leitung von Anna Christina Knauber im Contilia Wirbelsäulenzentrum setzt auf ein multimodales Behandlungskonzept und ein Team, dass sich auf die Schmerzmedizin spezialisiert hat. Viele der Rückenpatienten haben chronische Schmerzen. Aber auch andere Erkrankungen verursachen chronische Schmerzen, beispielsweise Fibromyalgie (anhaltende Schmerzen in Bereich der Muskeln und Sehnen), Arthrose, rheumatische Erkrankungen oder Diabetes.

Fachärztin Dr. Anna Christina Knauber weiß, dass die Schmerzen nach einiger Zeit zu einem eigenen Krankheitsbild werden können, zu einem Teufelskreis aus Schmerzen, den es zu durchbrechen gilt. Dafür hat die Fachärztin für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerzmedizin ein interdisziplinäres Team aufgebaut. Es besteht aus Psychotherapeutin, Physiotherapeutin, Stationsleitung Schmerzstation, einer Pain Nurse, einem Neurochirurgen. Die 43-Jährige bringt eine langjährige Erfahrung als Schmerzmedizinerin mit.

Wie eine Detektivin begibt sie sich zusammen mit der Patient:in auf die Spur des Schmerzes.

Ziel der Therapie ist es, den „Teufelskreis des Schmerzes“ zu durchbrechen und die Selbstwirksamkeit der Patient:innen zu stärken.

  • Die Schmerzmedizin im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr sieht eine stationäre Behandlung von 10 bis 15 Behandlungstagen vor.
  • Die Therapie der „Schmerzpatienten“ umfasst neben den Arztgesprächen, psychotherapeutische Anteile, aktivierende Physiotherapie, Ergotherapie, Kunst- und Musiktherapie. Auch Aromatherapie, Akupunktur, naturheilmedizinische Verfahren und Entspannungstechniken können im Rahmen einer integrativen Behandlung zum Einsatz kommen.
  • Im Sinne der/des Patient:in fachübergreifend Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Bereichen.

  • Mithilfe einer ausführlichen Anamnese erfasst die Schmerzmedizinerin die Situation der Patient:in ganzheitlich.
  • Dazu gehören Krankheitsgeschichte, psychosoziale Faktoren, die Bereiche Arbeit und Familie genauso wie die Biographie des Einzelnen.

Die Abteilung Schmerzmedizin bietet derzeit sechs stationäre Plätze/Betten an. In der Weiterentwicklung des Angebotes werden auf neu geschaffenen Stationen mittelfristig 16 Plätze/Betten angeboten.

Das, was die Patient:innen in der Klinik erfahren und erlernen, soll auch nach der Entlassung zu Hause fortgeführt werden.

Interessierte Patient:innen können sich an das Sekretariat des Wirbelsäulenzentrums wenden:

Martina Schüring
Fon:  +49 208 305 2234
E-Mail: schmerzmedizin(at)contilia.de

Ansprechpartnerin

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Dr. med.
Anna Christina Knauber

Leitende Ärztin Schmerzmedizin

St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr
Schmerzmedizin - Contilia Wirbelsäulenzentrum
Kaiserstraße 50, 45468 Mülheim an der Ruhr
Fon: +49 208 305 2234
Fax: +49 208 305 2235

Werdegang

Nach dem Studium der Medizin in Düsseldorf und Bochum, arbeitete Dr. med. Anna Christina Knauber in Krankenhäusern in Hattingen, Essen und zuletzt in Oberhausen. Seit gut zehn Jahren ist sie im Bereich der Schmerzmedizin tätig und konnte in dieser Zeit einer Vielzahl von Patient:innen  weiterhelfen.

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